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Sündige Nacht für den guten Zweck

Blackjack ohne Risiko: Der Erlös der dritten Fabri-Casinonacht ist für einen guten Zweck bestimmt. TV-Foto: Anja Fait
Blackjack ohne Risiko: Der Erlös der dritten Fabri-Casinonacht ist für einen guten Zweck bestimmt. TV-Foto: Anja Fait
"Spielend spenden". Unter diesem Motto haben 450 Menschen bei der dritten Fabri-Casinonacht in den Geschäftsräumen der Trierer Fliesen- und Sanitärfirma Scholtes mit viel Spaß für den guten Zweck gezockt. Der Erlös ist für sozial benachteiligte Kinder in Trier bestimmt. Von unserer Mitarbeiterin Anja Fait

Trier. "Super ist es. Spannend und lustig zugleich", urteilt Simone Tremmel, nachdem sie das Glück beim Französischen Roulette herausfordert hat. "Man beobachtet und wird selbst beobachtet. Die Leute am Tisch wollen genau wissen, was als Nächstes passiert. Hat man das richtige Auge oder hat man es nicht? Es macht Spaß, das einfach mal auszuprobieren", sagt sie. Wie jeder der 450 geladenen Gäste ging die Trie rerin bei der dritten Fabri-Casinonacht in den Geschäftsräumen der Fliesen- und Sanitärfirma Scholtes zunächst mit umgerechnet 500 "Fabris" Spielgeld an den Start. "100 ‚Fabris' habe ich bereits verspielt, aber ebenso viele auch mit viel Spaß wieder gewonnen", sagt sie lachend.

"Das Risiko ist gleich null."



Spaß an ihren ersten Erfahrungen als saarländisches "Zocker-Ehepaar" haben auch Armin und Petra Linden gesammelt. "Was den Reiz ausmacht? Das Risiko ist gleich null", antworten sie. Volker Bulitta, dessen Gattin auf den nächsten freien Platz am Blackjack-Tisch hofft, schmunzelt und ist ganz sicher: "Hier ist die Sünde erlaubt." Neue Kontakte knüpfen, edle Cocktails und feinste Speisen genießen und nach Herzenslust zocken. Warum die "sündige" Fabri-Nacht mit Spielbankcharakter frei von jeglichem finanziellen Risiko ist, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Scholtes: "An diesem Abend sind insgesamt 18 Handwerkerbetriebe sowie verschiedene Sponsoren beteiligt. Im Vorfeld setzen wir ein Eintrittsgeld fest, von dem ein Teil direkt in den Spendentopf wandert. Der Rest wird in Spielgeld ("Fabris") umgewandelt und dient gleichzeitig als Höchsteinsatz an den Spieltischen", berichtet er. "Wir hoffen, dass die Leute heute Abend hier froh und begeistert sind und viel Geld für benachteiligte Kinder erspielen", sagt er weiter. Im vergangenen Jahr kamen so mehr als 12 000 Euro zusammen. Mit dem Erlös werden Kinder-Sozialprojekte in Trier unterstützt - unter anderem auch aus der TV-Aktion "Meine Hilfe zählt" (Info folgt).

Wie in den vorangegangenen Jahren haben auch in 2011 Grands-Jeux-Manager Berthold Henkel aus Ennepetal und sein achtköpfiges professionelles Croupierteam die Firmenräume ein edles Spielcasino verwandelt. Mit jeweils einem Kartentisch für Poker, einem für Blackjack, einem Craps-Würfeltisch sowie zwei Roulettetischen sorgten sie dafür, dass die Gäste "spielend spenden" können. Gute Laune verbreiten außerdem das Trierer Prinzenpaar Christa I. und Marc I. sowie das Eifeler Swing & Rock-Ensemble.