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Bildung
FWG besucht Chemie-Firma: Vom Klassenzimmer ins Forschungslabor

Schülerinnen und Schüler, die am Trierer Friedrich-Wilhelm-Gymnasium  Chemie als Leistungskurs gewählt haben, konnten jetzt Forschungslabore von innen sehen.
Schülerinnen und Schüler, die am Trierer Friedrich-Wilhelm-Gymnasium  Chemie als Leistungskurs gewählt haben, konnten jetzt Forschungslabore von innen sehen. FOTO: Schule
Trier/Darmstadt. Chemie Leistungskurse des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums (FWG) Trier haben die Firma Merck in Darmstadt besucht. red

(red) Wie sieht die Technik der Zukunft aus? Wird es aufrollbare Fernseher geben? Lassen sich biegsame Smartphones bauen? All diesen Fragen gingen die Chemie-Leistungskurse der Jahrgangsstufen 11 und 12 des FWG in Darmstadt auf den Grund. Dabei erhielten sie detaillierte Einblicke in einen Unternehmensbereich, der sich mit der Entwicklung und Synthese von Stoffen zur Produktion von Oled-Displys beschäftigt. In einem interaktiven Vortrag wurde die Funktionsweise der Oled-Technologie erklärt und eine Abgrenzung zur LCD-Technologie vorgenommen.

Besonders interessant war die Einschätzung des Referenten, welche Neuerungen mit der Oled-Technologie möglich sind: Biegsame Smartphones oder Fernseher, die nur noch so dünn wie eine Tapete sind und sich nach Belieben auf- und abrollen lassen – und vieles mehr. All dies könnte laut Merck schon in naher Zukunft alltäglich werden.

Konkret erfahrbar wurde die Forschungsarbeit bei der Besichtigung verschiedener Labore, unter anderem einem Reinraumlabor. Hier konnten die Leistungskursschüler zahlreiche Eindrücke sammeln.

Am Nachmittag kamen die Leistungskursschüler in ungezwungener Atmosphäre mit Hartmut Hein, einem ehemaligen Schüler des FWG, ins Gespräch und stellten ihm zahlreiche Fragen, zu den Themen Forschung, Entwicklung und Innovation in der Chemiebranche.