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Sanierung
Sozialer Wohnungsbau auf Ex-Schulgelände

Trier. Das ehemalige Schulgelände an der St.-Mergener-Straße in Trier-Nord könnte zum neuen Quartier werden. Die SPD hat in der Stadtratssitzung beantragt, zu prüfen, ob Wohnbebauung möglich sei und gefordert, dass 50 Prozent der möglichen Wohnungen als Sozialwohnungen errichtet werden sollen. Als eine der wenigen größeren innenstadtnahen Flächen im städtischen Besitz sei das Areal prädestiniert für öffentlich geförderten Wohnungsbau. Das Ex-Schulgelände sei zudem bereits in ein bestehendes Wohngebiet eingebunden. „Eine drei- bis viergeschossige Bebauung würde sich sehr gut in die Eigenart der näheren Wohnumgebung einfügen“, argumentierte SPD-Sprecher Rainer Lehnart, der eine zügige Planung und Umsetzung des Vorhabens forderte.

Die Linke signalisierte Zustimmung, forderte jedoch, dass das Bauprojekt nicht an einen Investor vergeben werden dürfe, sondern in städtischer Hand bleiben müsse.

Die FDP kritisierte die Vorfestlegung auf eine 50-Prozent-Quote für den sozialen Wohnungsbau, dies würde die „Flexibilität bei der Umsetzung des Projektes bereits im Vorfeld unangemessen einengen“, sagte FDP-Chef Tobias Schneider. Zur ausführlichen Diskussion des Themas verwies der Rat den SPD-Antrag in den Bauausschuss.

(woc)