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Trierer Jugendfeuerwehr soll wachsen

Trier. Die Führungsriege im Stadtjugendfeuerwehrverband Trier ist vor einem Jahr angetreten, um die Arbeit in der Nachwuchsorganisation zu intensivieren. Ihre Bilanz weist neben Erfolgen sogar noch eine Punktlandung aus. Ludwig Hoff

Trier. Dass ihre Aufgabe im Trierer Stadtjugendfeuerwehrverband (STJFV) mit viel Arbeit verbunden sein würde, war Kai Wollscheid (34, Ehrang), Lars Lorenz (28, Irsch), Stephan Kuhn (36, Kürenz) und Dirk Molitor (39, Trier-Mitte) schon bei ihrem Amtsantritt klar. Das Feuerwehrgeschäft kennen die vier bereits aus anderen Ämtern in der Trie rer Jugendwehr. Deshalb stimmt der neue geschäftsführende Vorstand auch kein Klagelied an, auf was man sich da bloß eingelassen habe. Für Stadtjugendfeuerwehrwart Kai Wollscheid und seine Mitstreiter steht fest: Ohne den Rückhalt in der Familie wäre die ehrenamtliche Arbeit nicht zu stemmen.
Einen Erfolg kann der neue Vorstand bereits verbuchen: Seine Bemühungen um ein neues Materiallager haben gefruchtet, noch für dieses Jahr ist der Umzug aus der Friedrich-Wilhelm-Straße an die Feuerwehr-Nebenwache in Ehrang geplant.
Hauptanliegen des neuen Jugendfeuerwehrchefs ist, die Mitgliederzahl bei den zehn Jugendwehren im Stadtbezirk möglichst nicht nur auf dem derzeitigen Niveau zu halten, sondern zu steigern. Im Jahr eins der "Regentschaft" der vier Neuen gab es mit weiterhin 120 Mädchen und Jungen eine Punktlandung bei der Mitgliederstatistik. Er strebe 150 bis 160 Mitglieder an, sagt Kai Wollscheid. Eine schwierige Aufgabe. Die Konkurrenz in Form anderer Vereine sei groß, sagt Wollscheids Stellvertreter Lars Lorenz. Erst mit zehn Jahren könne man Mitglied einer Jugendfeuerwehr werden. Sportvereine zum Beispiel kämen viel früher an den Nachwuchs heran, ergänzt Kassenwart Stephan Kuhn.
Momentan konzentriert sich die Führungsriege auf das große Ereignis des Jahres: Zu Beginn der Sommerferien geht es vom 26. Juli bis 1. August ins traditionell alle zwei Jahre stattfindende Zeltlager. Diesmal wurde Bischofsdhron im Hunsrück für die Zeltstadt ausgeguckt. Die vier vom neuen Vorstand kennen sich schon, seit sie als Kinder an ähnlichen Feuerwehrzeltlagern teilgenommen haben.
Neu für die Vorstandsmannschaft sind die vielen Repräsentationstermine bei Veranstaltungen auf Landesebene oder in Nachbarkreisen: "Da läppert sich was zusammen", erzählen sie. Spaß und Freude an den neuen Aufgaben kämen nicht zu kurz, versichern sie dennoch. Anders seien die neuen Aufgaben auch nicht lange durchzuhalten.
Infos zur Trierer Jugendfeuerwehr gibt es im Internet unter www.jf-trier.de, bei den Jugendfeuerwehrwarten in den einzelnen Löschzügen und bei Stadtjugendfeuerwehrwart Kai Wollscheid, Telefon 0651/9960606.