Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 14:01 Uhr

Gesundheit
Trierer Lehrer an Tuberkulose erkrankt

Das Gesundheitsamt untersucht einen Tuberkulose-Fall an einer Trierer Schule.
Das Gesundheitsamt untersucht einen Tuberkulose-Fall an einer Trierer Schule. FOTO: Frank Göbel / TV
Trier. Das Gesundheitsamt untersucht 250 Schüler und Erwachsene, die engen Kontakt zu dem Pädagogen hatten. Von Katharina De Mos

Ein Lehrer einer Trierer Realschule Plus ist nach Auskunft der Kreisverwaltung Trier-Saarburg an ansteckender Lungentuberkulose erkrankt. Der Betroffene ist bereits seit Mitte November krankheitsbedingt nicht im Dienst. Am Dienstag erhielt das Gesundheitsamt nun die Bestätigung, dass der Pädagoge an Tuberkulose leidet.

„Für Donnerstag werden alle, die in den vergangenen Monaten engeren Kontakt mit dem Lehrer hatten, zu einer Untersuchung eingeladen“, sagt Thomas Müller, Pressesprecher der Kreisverwaltung. Insgesamt geht es um etwa 250 Menschen.

Eine besondere Ansteckungsgefahr besteht laut Gesundheitsamt insbesondere für diejenigen, die in engem Kontakt mit dem Erkrankten stehen: Familienmitglieder, Freunde, Kollegen oder auch Schüler. Grund zur Panik gibt es allerdings auch für diese nicht: Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass sich die Krankheit mit Medikamenten gut behandeln lässt.

Wichtig sei jedoch, die Erkrankung rasch zu entdecken und zu behandeln. Symptome sind Husten, Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und leichtes Fieber sowie Nachtschweiß. Selten leiden die Betroffenen auch unter blutigem Husten. Insbesondere wenn ein Husten länger als drei Wochen anhalte, sollte ein Arzt aufgesucht werden, empfiehlt das Gesundheitsamt.

„Wir werden aber nicht die ganze Schule auf den Kopf stellen“, sagt Müller. Für Schüler, die nicht von dem Betroffenen unterrichtet wurden, gehe das Risiko gegen Null. Wer sich dennoch untersuchen lassen will, werde aber auch nicht weggeschickt.

Dem Patienten selbst geht es den Umständen entsprechend gut. Die Untersuchung besteht entweder aus einem Hauttest, einer Blutanalyse oder einer Röntgenuntersuchung.

Weitere Informationen erteilt das Gesundheitsamt unter der Telefon 0651/715-531. Ein Informationsblatt zur Tuberkulose ist hier im Internet zu finden.