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Trierer Stadtbad schließt - und wird umgebaut

Aus alt (oben) mach neu (unten): Die Cafeteria wird komplett abgerissen und dann neu aufgebaut. Fotos: Stadtwerke
Aus alt (oben) mach neu (unten): Die Cafeteria wird komplett abgerissen und dann neu aufgebaut. Fotos: Stadtwerke FOTO: (wh_wst )
Trier. Das Stadtbad schließt ab Montag seine Pforten bis zum 17. Juli. Grund sind Sanierungsarbeiten, die das Bad sicherer und schöner machen sollen. Kosten wird das alles rund 700 000 Euro.

Trier. Im Jahr 1980 wurde das Bad an den Kaiserthemen (Stadtbad) grundlegend umgebaut und wesentlich vergrößert. Störungen der Wasseraufbereitungstechnik oder der Elektrik hat es seitdem nicht gegeben. "Um diese Betriebssicherheit auch in den nächsten 35 Jahren zu gewährleisten, wollen wir die Elektrohauptverteilung erneuern und unser Energiemanagement weiter verbessern", erklärt Werner Bonertz, Bereichsleiter Bad/Liegenschaften bei den Stadtwerken Trier. Kostenpunkt: rund 350 000 Euro.

Darüber hinaus soll der Cafeteria-Bereich der Schwimmhalle modernisiert und auf der kompletten Bodenfläche neu abgedichtet werden. Bonertz: "Damit verbessern wir die Aufenthaltsqualität für unsere Besucher und optimieren die Arbeitsabläufe des Pächters." Auch dafür planen die Stadtwerke rund 350 000 Euro ein. Bei der Sanierung nutzen die Stadtwerke die Kompetenzen der badeigenen Mitarbeiter sowie die anderer SWT-Fachabteilungen, wie beispielsweise Elektroanlagenbau und Bauabteilung.

Für die Umsetzung dieser Maßnahmen werden Bad und Saunagarten von Montag, 4. Juli, bis Sonntag, 17. Juli, schließen. "Wir haben uns bewusst für diesen Zeitraum entschieden, weil einerseits Badegäste, Schulen und Vereine in die umliegenden Freibäder ausweichen können. Andererseits stehen unsere Wasserflächen so mit dem Beginn der Sommerferien wieder für die Kinderferienprogramme aus Stadt und Region zur Verfügung", erklärt Abteilungsleiter Badebetrieb Christian Reichert.

Nach den Sommerferien, Ende August, soll die neue Cafeteria in Betrieb gehen. Bis dahin müssen die Badbesucher teilweise mit Einschränkungen rechnen. red