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Kultur
Und noch mal für die Kamera: „Sauwer!“

Helmut Leiendecker (rechts) blödelt für die Kamera mit einer Ausgabe des Trierischen Volksfreunds, in der er selbst erwähnt wird. Matthias Schmitt filmt die Szene. Das fertige Musikvideo soll es ab Februar zu sehen geben.
Helmut Leiendecker (rechts) blödelt für die Kamera mit einer Ausgabe des Trierischen Volksfreunds, in der er selbst erwähnt wird. Matthias Schmitt filmt die Szene. Das fertige Musikvideo soll es ab Februar zu sehen geben. FOTO: Friedemann Vetter
Trier. Helmut Leiendecker war für den Dreh des neuen Trierer Musikvideos beim TV. Zum Song steuert er eine Textzeile bei. Von Christian Klein

Ein Trierer Urgestein zu Gast im Medienhaus Trierischer Volksfreund: Helmut Leiendecker, den meisten bekannt durch seine Band Leiendecker Bloas, dreht mit Matthias Schmitt vom Studio 54 eine kurze Videoszene. In seiner unnachahmlichen Art liest Leiendecker in diesem Clip eine Volksfreund-Ausgabe im Verlagshaus des TV, schaut anschließend in die Kamera und sagt im Trierer Dialekt: „Sauwer“.

Der Dreh ist Teil der Produktion des Musikvideos zu dem Song „Trier du bist mein Zuhause“. Die Idee und die Musik dazu entwickelten Rene Reissig, der Rapper CaNo und Rebecca Kiefer (der TV berichtete). Der Song und das Musikvideo thematisieren Trier mit all seinen Besonderheiten und sollen die Stadt den Menschen in Trier und von außerhalb näher bringen. Im Video werden Sehenswürdigkeiten, Vereine, Spezialitäten und eben auch Persönlichkeiten Triers wie beispielsweise Leiendecker zu sehen sein.

Ihm sei noch nicht alles bekannt über das Projekt, sagt Leiendecker im Gespräch mit dem TV. Er fügt aber an, dass er solche Vorhaben für die Stadt absolut unterstützenswert finde. Er ist nicht nur im Musikvideo zu sehen, sondern hat auch eine auf Trierisch gesprochene Zeile zum Song beigesteuert. Die Umsetzung der Musik im Hip-Hop-Stil sei sehr gut gelungen, meint der Trierer Musiker.

Angesprochen auf den Volksfreund, lässt er gewachsene Verbundenheit durchblicken: „Der Volksfreund begleitet mich schon mein ganzes Leben. Das Erste, was ich morgens tue, ist, den Volksfreund zu lesen.“ Die Szene im Video ist zwar nachgestellt, könnte sich aber so zugetragen haben, denn Helmut Leiendecker liest darin den ersten Artikel vom 22. November über das Musikprojekt.

Matthias Schmitt vom Studio 54, der für die Produktion des Videos zuständig ist, freut sich wie Leiendecker darüber, dass Trier ein dem aktuellen Zeitgeist entsprechendes Musikvideo bekommt. „Wenn man im Internet nach Videos über Trier sucht, findet man kaum ansprechende Dinge, die unserer Stadt gerecht werden. Durch den Song mit dem dazugehörigen Video können wir Trier so zeigen, wie wir es alle kennen und lieben“, sagt Schmitt.


Das Musikvideo soll im Februar oder März auf Youtube sowie Facebook erscheinen. Der Song wird bei allen gängigen Musikstreamingdiensten zur Verfügung gestellt.