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Verkehr
Unfall auf A 602: Keine Rettungsgasse gebildet (Update)

Unfall auf der A 602
Unfall auf der A 602 FOTO: TV / Florian Blaes
Trier. Nach dem schweren Unfall auf der A 602 am Montag ermittelt die Polizei Schweich gegen Gaffer und Fahrer, die die Rettungsgasse zum schnellen Vorankommen genutzt haben. Von Florian Blaes und Jörg Pistorius

(jp/bla) Ein Sachschaden von 20 000 Euro entstand durch einen schweren Unfall am Montagnachmittag auf der A 602 (volksfreund.de berichtete). Das ist geschehen: Kurz vor der Anschlussstelle Ehrang befuhr ein Geländewagenfahrer mit einer Weinabfüllanlage auf einem Anhänger die Autobahn in Richtung Moseltaldreieck. Als der Fahrer die Fahrspur auf die linke Spur wechseln wollte, geriet das Gespann ins Schleudern. Das Fahrzeug raste in die Mittelleitplanke und blieb dort hängen. Eine nachfolgende Fahrerin konnte nicht mehr bremsen und fuhr frontal auf den Geländewagen auf.

Bis 20 Uhr waren in beide Fahrtrichtungen im Bereich der Unfallstelle die linken Fahrstreifen gesperrt, da die Mittelschutzplanke direkt Instand gesetzt wurde. Es staute sich teilweise bis in die Trierer Innenstadt zurück.

Während der Unfallaufnahme wurden Anzeigen gegen Fahrzeugführer gefertigt, die keine Rettungsgasse gebildet hatte oder dies zum schnelleren Vorankommen nutzten. Weiterhin wurden gegen „Gaffer“ Anzeigen gefertigt. Das teilt die Autobahnpolizei Schweich mit.

Im Einsatz befand sich die Berufsfeuerwehr Trier, die Freiwillige Feuerwehr aus Kürenz, die Autobahnmeisterei Schweich und die Autobahnpolizei Schweich.⇥Foto: Florian Blaes