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(Update Fr, 15.30 Uhr) Fehlalarm: Laute Knallgeräusche lösen Amokalarm an der Berufsbildenden Schule Trier aus - Einsatz beendet

FOTO: Agentur Siko
Trier. Ein Großaufgebot an bewaffneten Polizisten und Rettungskräften ist am Freitagmorgen an der Berufsbildenden Schule Trier im Einsatz gewesen. Der Grund: Drei laute Knallgeräusche lösten einen Amokalarm aus. Der Einsatz hat sich laut Polizei als Fehlalarm erwiesen, verletzt wurde niemand. Redaktion

Vermutlich wegen eines Amokalarms hat es einen Großeinsatz an der Berufsbildenden Schule Trier gegeben.

Insgesamt drei Knallgeräusche waren laut Polizei an der Schule zu hören. Sie führten am heutigen Vormittag, 27. November, gegen 10.20 Uhr zur Auslösung eines Amokalarms am Zentrum der BBS.

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf, die bis etwa 14.15 Uhr andauerten. Eine echte Amok- und Gefahrenlage konnte nicht verifiziert werden.
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Video: Amok-Fehlalarm an der BBS Trier 

Fehlalarm: Laute Knallgeräusche lösen Amokalarm an der BBS Trier aus 


Weil um die Schule auch die Straßen weiträumig abgesperrt wurden, kam es für einige Stunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Trierer Innenstadt.

Der Platz vor der Schule wurde während des Einsatzes geräumt. Zahlreiche bewaffnete Polizisten und Rettungskräfte hatten sich am Gebäude postiert.

Einige Schulklassen wurden zu ihrer eigenen Sicherheit in ihren Klassenräumen eingeschlossen. Das berichtete ein Schüler, der vom Handy aus den Trierischen Volksfreund angerufen hatte. "Es gab zwar keinen Alarm, aber wir wurden von Freunden per Handy benachrichtigt, dass es möglicherweise einen Amoklauf gibt." Wie in solchen Situationen vorgesehen, hatte der Lehrer die Schüler von innen in der Klasse eingeschlossen.

Laut Polizei konnte ein Teil der Schüler das Gebäude der Berufsbildenden Schule verlassen und hatte sich auf dem Paulusplatz gesammelt. Ein Teil der Schüler harrte in der Turnhalle der Schule aus. Die Schüler wurden durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst betreut.

Im Laufe des Tages wurden die Klassen von schwer bewaffneten Polizisten aus der Schule geführt. Unter den Schülern herrschte große Aufregung aber keine Panik. Allerdings mussten einige Schüler ärztlich behandelt werden, die unter Schock standen. Alle Schüler, die das Gebäude verlassen konnten, durften nach Hause gehen.

Insgesamt wurden 14 Jugendliche wegen Panik, Schwindel oder Herz-Kreislauf Problemen ärztlich versorgt, drei von ihnen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Eine echte Amok- oder Gefahrenlage hat sich auch nach Absuche aller Gebäudekomplexe der Berufsbildenden Schulen nicht bestätigt.

Die Zusammenarbeit aller fast 400 eingesetzten Kräfte von Polizei, Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehren, Rettungsdienst und Katastrophenschutz verlief reibungslos.Mehr zum Thema

Zusammenfassung/Fotostrecke/Videos:

Drei Knalle, ein falscher Alarm, kein Amokläufer (Videos/Fotos)

FOTO: Roland Morgen