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Urteil: Ein Trierer Imker darf maximal acht Bienenstöcke im Garten haben

1. Tobias Billichs Bienen lassen sich von ihm berühren, ohne zu stechen. 2. eine Wabe mit Arbeiterinnen – in der Mitte die farbig gekennzeichnete Königin 3. Bienenstöcke auf einer Eifeler Obstwiese 4. winzige Be drohung fürs Volk: Varroamilben in einem Sieb, die beim sogenannten Puderzuckertest von den Bienen abgefallen sind 5. Imker Billich füllt seinen Honig selbst ab. Fotos: Rolf Lorig
1. Tobias Billichs Bienen lassen sich von ihm berühren, ohne zu stechen. 2. eine Wabe mit Arbeiterinnen – in der Mitte die farbig gekennzeichnete Königin 3. Bienenstöcke auf einer Eifeler Obstwiese 4. winzige Be drohung fürs Volk: Varroamilben in einem Sieb, die beim sogenannten Puderzuckertest von den Bienen abgefallen sind 5. Imker Billich füllt seinen Honig selbst ab. Fotos: Rolf Lorig FOTO: ROLF LORIG (s_wirt )
Trier. Der Anwohner eines Wohngebiets in Trier muss seine 21 Bienenstöcke im Garten auf acht reduzieren. Nach einem am Donnerstag bekanntgewordenen Urteil des Trierer Amtsgerichts machten es die vielen Bienenvölker seinem Nachbarn „praktisch unmöglich“, seinen Garten zu nutzen. dpa

Der Nachbar hatte Klage eingereicht, weil sich die Insekten zeitweise in seinem Garten in die Bäume gesetzt und sein Auto permanent mit Kot verschmutzt hätten. Das Gericht verurteilte den Beklagten zu einer Reduzierung des Bestandes auf acht Stöcke. Bei dem Urteil orientierte sich das Gericht auch an der Anzahl der gehaltenen Bienenstöcken bei anderen Imkern in der Umgebung.