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Vereine aufgepasst!

Für genügend Stühle beim TV-Vereinstreffen im Bürgerhaus Ehrang am Montag sorgt Hausmeister Hans Valerius. TV-Foto: Gabriela Böhm
Für genügend Stühle beim TV-Vereinstreffen im Bürgerhaus Ehrang am Montag sorgt Hausmeister Hans Valerius. TV-Foto: Gabriela Böhm
Wie kommt die Ankündigung unseres Vereinsfests rechtzeitig in die Zeitung? Warum wird das Foto vom Jahrestreffen nicht veröffentlicht? Fragen wie diese können Vereine aus Pfalzel, Biewer und Ehrang-Quint am Montag der Redaktion des Trierischen Volksfreunds im Bürgerhaus Ehrang stellen.

Ehrang/Pfalzel/Biewer. (gsb) Der TV setzt sein Bestreben, noch enger mit den Trierer Vereinen zusammen zu arbeiten, fort: Am Montag stellen sich um 19.30 Uhr im Henry-Zingen-Saal des neuen Bürgerhauses in Trier-Ehrang, Niederstraße/Zur Stadtmauer, der stellvertretende Chefredakteur Damian Schwickerath und Reporterchef Frank Giarra allen Fragen und geben nützliche Informationen. Eingeladen sind alle Vereinsvertreter aus den Stadtteilen Pfalzel, Biewer und Ehrang/Quint. Allein 32 Vereine sind in der Gemeinschaft Ehranger Ortsvereine (GEOV) organisiert. Ihr Vorsitzender, Horst Lorig, freut sich auf den Gesprächsabend. Er verspricht sich Hinweise, wie sich Vereine sicher und wirkungsvoll im TV darstellen und in Kontakt zu ihm treten können. "Der Volksfreund ist den Ehranger Vereinen gegenüber aufgeschlossen und bringt ausgezeichnet bebilderte Berichte zum Beispiel von Konzerten", lobt Lorig. Zudem sei die Veranstaltung eine gute Werbung für das neue Bürgerhaus, das gerne stärker von den Vereinen genutzt werden könnte. "Ich finde es sehr gut, Tipps von den Profis für eine gute Öffentlichkeitsarbeit zu bekommen", sagt Lorig. Denn Vereine müssten verstärkt über moderne Kommunikationsformen und das Internet für sich werben. Das sehen manche Vereine ähnlich: Acht Vereine gibt es im Stadtteil Pfalzel laut Homepage der Stadt Trier. Darunter zwei, die sehr gute und aktuelle Internetauftritte haben: der Bürgerverein Pfalzel und der TSC 1897 Pfalzel e.V. Auch in Biewer ist die Vereinsstruktur sehr gut: Hauptsächlich Musikverein, Kirchenchor, Sportverein, Feuerwehr und Mandolinenclub stützen das Vereinsleben. Ortsvorsteherin Sabine Berg freut's: "Sie sind sehr wichtig und machen eine gute Jugendarbeit." Das Manko in Biewer: Es fehlt an Proben- und Abstellräumen für den Musikverein. Eine Interessengemeinschaft aus vier Vereinen stemmt die Kirmes in Biewer. "An der Berichterstattung - bis auf Karneval - haben wir nichts auszusetzen", sagt Jürgen Weiland, Vorsitzender des Heimatpflegevereins. Dennoch will er mit Vereinskollegen am Montag mitdiskutieren.