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Politik
Verkehr in Trier-Tarforst: Erst die Ampel, dann der Kreisel

Nach den Vorstellungen des Tarforster Ortsbeirates könnte ein Kreisel den Verkehr am Knotenpunkt Kohlenstraße/Gustav-Heinemann-Straße/Im Treff deutlich besser fließen lassen.
Nach den Vorstellungen des Tarforster Ortsbeirates könnte ein Kreisel den Verkehr am Knotenpunkt Kohlenstraße/Gustav-Heinemann-Straße/Im Treff deutlich besser fließen lassen. FOTO: LH
Trier-Tarforst . Der Tarforster Ortsbeirat erneuert seine Forderungen: Der Verkehr in der Kohlenstraße müsse besser fließen. Die Politiker haben bereits einen Vorschlag.

Der Verkehr ist derzeit das wichtigste Thema im Ortsbeirat Tarforst. Das städtische Zehnjahreskonzept Straßenbaumaßnahmen würde eigentlich beim Ortsbeirat auf vorbehaltlose Zustimmung stoßen – wäre da nicht das Tarforster „Aber“.

Ganz lange warten wollen die Tarforster nicht mehr, bis ihr wichtiges Anliegen beim Thema Verkehr von der Stadtverwaltung angegangen wird. So sendet der Ortsbeirat konkrete Lösungsvorschläge an das Trierer Rathaus – und damit bisherige Mitteilungen wiederholt. Die Nachricht auch dieses Mal: Wenn der Ortsbeirat schon Stellung zum Straßenbaukonzept für die nächsten Jahre beziehen soll, möchte er an die Ampelanlage am Verkehrsknotenpunkt „Kohlenstraße/Gustav-Heinemann-Straße/Einfahrt Im Treff erinnern.

Diese soll nach dem Willen der Ortsbeirats kurzfristig zu einer „vollverkehrsabhängigen Signalsteuerung“ aufgewertet werden. Das bedeutet: Die Grün-/Gelb- und Rotphasen sollen sich dem jeweiligen Verkehrsaufkommen zu bestimmten Tageszeiten anpassen. Bislang sei das nur teilweise möglich.

Das ist ein für die Tarforster unbefriedigender Zustand. Mit kurzfristig meinen die Ortsbeiratsmitglieder in diesem Fall: erstes Quartal 2019.

Doch es gibt noch mehr zu tun aus Sicht der Mitglieder. Mittelfristig solle ein Verkehrskreisel die Ampelanlage ersetzen, damit der Verkehr aus und nach Tarforst besser fließen kann. Auch hierzu haben die Tarforster ambitionierte zeitliche Vorstellungen: Die wohl erforderliche Machbarkeitsstudie solle bis 30. Juni 2019 erstellt werden. Das würde bedeuten, dass mit dem Bau des „dringend benötigten“ Kreisels spätestens 2022 begonnen werden könnte.

Leider sei mit der unliebsamen Machbarkeitsstudie noch nicht begonnen worden, reklamiert Tarforsts Ortsvorsteher Werner Gorges (CDU) und hofft, dass die Sache nun bald in die Gänge kommt. Machbarkeitsstudie hin oder her: Alternativen zum Kreisverkehr gebe es keine.

FOTO: TV / Laux, Simone