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Zirkus-Projekt der Keune-Grundschule: Kinder trainieren mit Profis

 Keine Angst vor schwindelnden Höhen: Die Bodenaktrobaten der Keune-Grundschule bauen anspruchsvolle Menschenpyramiden. Foto: privat
Keine Angst vor schwindelnden Höhen: Die Bodenaktrobaten der Keune-Grundschule bauen anspruchsvolle Menschenpyramiden. Foto: privat FOTO: (h_st )
Trier-Kürenz. Manege frei! Die Kinder der Keune-Grundschule und ihre Trainer vom Zirkus Proscho haben in der Projektwoche fleißig und intensiv trainiert. In vier Vorstellungen begeisterten sie ihr Publikum und sorgten für unvergessliche Momente.

Eine Woche hartes Training liegt hinter den Kindern der Keune-Grundschule: In nur vier Tagen haben sie ihr Programm für die Vorstellungen am Wochenende mit ihren Trainern des Zirkus Proscho einstudiert und geprobt. Nun ist es endlich soweit: Der Vorhang geht auf und es brandet tosender Applaus auf. Zum Hit "Atemlos" stellen die Hula-Hoop-Kinder ihr Können unter Beweis. Anschließend bauen die Bodenakrobaten anspruchsvolle Menschenpyramiden und mehr.

Die Weinglas-Balance-Künstler zeigen sich hoch konzentriert, damit kein Glas auf den Boden fällt, und die Clowns lockern mit ihren drei Nummern immer wieder das Programm auf. Auf dem Trapez steigen die Kinder in schwindelerregende Höhen und zeigen, was sie gelernt haben. Es folgen die Drahtseil-Akteure und Jongleure. Den Abschluss bildet die Raubtier-Dressur der Erstklässler, bevor alle zum Finaltanz zurück in die Manege kommen. Das Publikum jubelt.Vier gut besuchte Vorstellungen


Die Zirkusprojektwoche der Keune-Grundschule hat Zuschauer, Akteure und Helfer gleichermaßen beeindruckt. Während Lehrerinnen und Eltern in der Vorstellungen so manche Träne der Rührung vergießen, bringt es eine Viertklässlerin auf den Punkt: "Wenn ich in der Manege stehe und alle Leute klatschen, dann bin ich glücklich."
Nach vier gut besuchten Vorstellungen und einer 36-seitigen Sonderausgabe der Schülerzeitung geht eine unvergessliche Woche zu Ende. Harte Arbeit, die sich gelohnt hat, und eine Zirkusfamilie Maatz, die für unvergessliche Momente gesorgt hat.

Die Projektwoche haben Förderverein und Schulelternbeirat der Keune-Grundschule möglich gemacht. Sie haben die Organisation übernommen, viele Sponsoren haben das Projekt mitfinanziert. Die Weinbaudomäne Avelsbach hat nicht nur das Areal für das Zelt bereitgestellt, sondern darüber hinaus das Projekt auch unterstützt. red