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Umwelt
Züge auf der Eifelstrecke sollen künftig mit Strom statt mit Diesel fahren

Trier. Derzeit fahren die Züge zwischen Trier und Köln noch mit Diesel. Das soll sich mittelfristig aber ändern. Der für den Schienenverkehr in der Region zuständige Zweckverband SPNV Nord sprach sich in seiner heutigen Sitzung dafür aus, die gesamte Strecke zu elektrifizieren. Von Bernd Wientjes Koblenz

Zum einen aus Umweltgründen. Aber auch, weil aus Nordrhein-Westfalen der Druck wächst, möglichst viele Züge mit Strom statt mit Diesel fahren zu lassen. So gibt es in dem Nachbarland bereits Pläne einen Teil der dortigen Eifelstrecke von Köln nach Kall zu elektrifizieren. Das könnte dazu führen, so der im Januar ausscheidende Direktor des SPNV Nord, Thomas Geyer, dass es keine durchgängige oder eine reduzierte Bahnverbindung von Trier nach Köln gibt. Daher soll eine Studie klären, was eine teilweise oder vollständige Elektrifizierung der Strecke kostet und welchen Nutzen sie bringt. Die Landräte aus dem Eifelkreis, Joachim Streit, Trier-Saarburg, Günther Schartz, der Vulkaneifel, Heinz-Peter Thiel, und der Trier Verkehrsdezernent, Andreas Ludwig, sprachen sich für eine vollständige Elektrifizierung der 163 Kilometer langen Bahnstrecke aus. Beim SPNV Nord geht man von Kosten für die Elektrifizierung von bis zu drei Millionen Euro pro Kilometer Bahnstrecke aus.