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Trierer Corona-Krankenhaus stellt vorerst wieder Betrieb ein

Pandemie : Trierer Corona-Krankenhaus stellt Betrieb wieder ein

Das Corona-Gemeinschaftskrankenhaus in Trier stellt wegen einer rückläufigen Zahl an Covid-Patienten vorerst wieder den Betrieb ein. Schwer an Sars-Cov-2 erkrankte Patienten werden wie im Sommer nun wieder im Brüderkrankenhaus und im Mutterhaus behandelt.

Die Lage bezüglich der Corona-Infektionen in der Region entspannt sich weiter. Die Zahl der Infizierten und die der schwer an dem Virus erkrankten Patienten geht weiter zurück. Daher wird das Corona-Gemeinschaftskrankenhaus seinen Betrieb vorerst wieder einstellen. Die Behandlung der Corona-Patienten werde wieder dezentral im Brüderkrankenhaus und im Mutterhaus erfolgen, teilten beide Kliniken, die die Corona-Station gemeinsam betreiben, mit. Grund sei die in den vergangenen Wochen konstante Belegung von weniger als acht intensivpflichtigen Covid-19 Patienten im Gemeinschaftskrankenhaus, sagte der medizinische Geschäftsführer des Mutterhauses, Christian Sprenger. In den Sommermonaten bis November wurde ähnlich verfahren. Zu Beginn der zweiten Welle wurde dann das Gemeinschaftskrankenhaus am Standort Mutterhaus Nord wieder eröffnet. Auch in der Region stieg die Zahl der Corona-Neuinfektionen zu dieser deutlich an. Ebenso die der Covid-Patienten auf den Intensivstationen. „Entgegen den Erwartungen und anders als in anderen Regionen Deutschlands blieb die Zahl der im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus auf der Corona-Intensivstation betreuten Patienten jedoch weitgehend stabil, so dass zeitweise auch Patienten aus anderen Regionen hierhin verlegt und behandelt werden konnten“, erklärt Sprenger. Seit Anfang Januar habe sich die Zahl der zu betreuenden intensivpflichtigen Patienten im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus weiterhin stabilisiert, wie auch diejenige der Corona-Patienten auf Normalstation. Zurzeit würden dort vier Patienten auf Intensivstation und acht Patienten auf Normalstation behandelt.

Die Situation in Rheinland-Pfalz stabilisiere sich auch mit Blick auf die Zahl der Intensivpatienten und die der Corona-Neuinfektionen, sagt Christian Weiskopf, Regionalleiter der BBT-Gruppe Region Trier. Die Maßnahmen des Lockdown zeigten allmählich Wirkung. Er rechnet damit, dass sich die Situation aller Voraussicht nach weiter stabilisieren werde. Im Bedarfsfall könne das Corona-Gemeinschaftskrankenhaus jederzeit wieder in Betrieb gehen, so Weiskopf. Man werde die Entwicklung der Zahlen weiterhin beobachten, Auch der Besucherstopp in beiden Häusern werde aktuell noch beibehalten, mit den bisherigen Ausnahmen für bestimmte Patientengruppen.