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Geschichte
Maler Adolf Kuborn stellt seine Bilder in Schweich aus

Künstler Adolf Kuborn während der Ausstellungseröffnung im Altenheim St. Josef in Schweich.
Künstler Adolf Kuborn während der Ausstellungseröffnung im Altenheim St. Josef in Schweich. FOTO: Privat
Schweich. Im Altenheim St. Josef in Schweich sind 53 Werke des Malers Adolf Kuborn zu sehen – bis zum 31.Oktober.

Bei seiner Rede während der Vernissage spannte Einrichtungsleiter Anno Frings einen Zeitbogen über 20 Jahre und berichtete über die Beziehungen zwischen der Familie Kuborn und dem Trägerorden des Altenheims, den Franziskanerinnen vom heiligen Josef.

Der vor kurzem verstorbene langjährige Dechant von Schweich und Hausgeistliche von St. Josef, Pastor Josef Koch, hatte Professor Kuborn 1997 bei einer Vernissage in Saarburg mit dem Satz überrascht: „Herr Kuborn, Sie haben einen berühmten Namen!“ und leitete damit eine spannende familiäre Stammbaumsuche nach der Verwandschaft mit der Gründerin des Ordens der Franziskanerinnen vom hl. Josef, Mutter Alphonsa Kuborn, ein.

Kunsthistoriker Norbert Mayers stellte bei der Vernissage die Vita und die Werke des Künstlers vor. Schon früh war erkannt, dass Adolf Kuborn eine hervorragende zeichnerische Begabung hatte.

Der erste Schritt zu einer höheren Stufe der Malerei führte Adolf Kuborn über die Werkkunstschule Trier. Dort nahm er ein Studium in freier Malerei auf und dehnte dies auf den Fachbereich Gebrauchsgrafik aus.

Nach dem Studium wirkte er zunächst als Grafikdesigner in der Zentrale des Klöckner-Konzerns in Duisburg, wurde dann Leiter des Grafik-Ateliers der Werbeabteilung von Villeroy & Boch in Mettlach und schließlich wurde er 1973 zum Professor ernannt. Bis 1985 war er Dekan des Fachbereichs Gebrauchsgrafik und Fotografie an der Fachhochschule in Trier.

Die Ausstellung ist noch bis zum 31.Oktober im Verwaltungsflur und den Aufenthaltsbereichen von Wohnbereich 5 zu besichtigen. Die Werke können erworben werden, und ein Teil des Erlöses fließt den Schwestern zur Finanzierung ihrer Werke zu.