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Verkehr
B 51: Bald geht’s bei Hohensonne auf die neue Straße

Auf der Großbaustelle Hohensonne wird die Fahrbahn asphaltiert. Der Verkehr wird über die neue Brücke umgeleitet.
Auf der Großbaustelle Hohensonne wird die Fahrbahn asphaltiert. Der Verkehr wird über die neue Brücke umgeleitet. FOTO: Friedemann Vetter
Aach-Hohensonne/Trier. Die Asphaltarbeiten auf der Großbaustelle laufen. In wenigen Wochen soll die neue Strecke befahrbar sein. Auch im weiteren Verlauf der B 51 Richtung Trier wird an einer Stelle gebaut, die Staugefahr birgt. Von Christian Thome

Es ist Land in Sicht: Die Asphaltarbeiten auf der B 51 bei Hohensonne haben begonnen. Auf der zurzeit größten Straßenbaustelle im Trierer Umland wird diese Woche die Tragschicht (also die untere Asphaltschicht) aufgetragen. In der kommenden Woche soll dann die Binderschicht (mittlere Asphaltschicht) eingebaut werden. Das teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) auf TV-Nachfrage mit.

Für die Autofahrer ändert sich während dieser Arbeiten nichts, denn die Verkehrsführung ist vorerst unverändert. Der Verkehr in Richtung Bitburg wird weiterhin über die neue Brücke geleitet, die über die L 43 führt (der TV berichtete). Auch in Fahrtrichtung Trier bleibt zunächst alles beim Alten. Der LBM teilt jedoch mit, dass durch die Asphaltlieferungen mit einem „erhöhten Baustellenverkehr“ zu rechnen ist. Nachdem die untere und mittlere Asphaltschicht eingebaut sind, folgt die sogenannte Deckschicht. Diese Arbeiten können jedoch aufgrund der Urlaubszeit und der erhöhten Bautätigkeiten erst Anfang September erledigt werden.

Erfahrungsgemäß dauert dieses Einbauen nur zwei bis drei Tage. Nach Abschluss des Einbaus wird der Verkehr in beiden Richtungen auf die neue Strecke umgelegt. Dadurch wird der nächste Bauabschnitt möglich: In der Folge wird die alte B 51 in der Ortslage Hohensonne zur neuen L 43 sowie zur Auf- und Abfahrt umgebaut.

Gesetzt den Fall, dass alle Arbeiten nach Plan verlaufen, sieht der LBM den angepeilten Abschluss der Bauarbeiten für Mitte 2019 nicht in Gefahr. Momentan befinde man sich im Zeitplan und habe lediglich mit „kleineren Störungen“ zu kämpfen. Insgesamt soll die Baustelle rund 13 Millionen Euro kosten. Nach Ende der Arbeiten gibt es nur noch in Welschbillig-Windmühle Straßen, die direkt in die B 51 zwischen Bitburg und Trier einmünden. An dieser Straße ist im weiteren Verlauf ebenfalls ein kreuzungsfreier Umbau geplant.

Seit Montag gibt es eine weitere Baustelle, die Auswirkungen auf die B 51 kurz vor dem Stadteingang Trier hat. Im Mühlenweg, auf Höhe der Napoleonsbrücke, wird die im vergangenen Jahr eingestürzte Stützmauer auf einer Länge von 15 Metern saniert. Zur Erinnerung: Im September vergangenen Jahres war die Mauer wegen einer Unterspülung eingestürzt (der TV berichtete). Aufgrund der Mauersanierung wird die rechte, stadteinwärts führende Fahrspur der Bitburger Straße über einen Zeitraum von neun Wochen zeitweise gesperrt. Die Stadt Trier betont, dass diese Sperrung „nur temporär, nur bei Bedarf und nur außerhalb der Stoßzeiten“ erfolgen wird.

Um die Behinderungen des Berufsverkehrs an der vielbefahrenen Straße möglichst gering zu halten, hat die Stadt die Zeiträume, innerhalb der die Straße gesperrt werden kann, klar definiert: montags bis donnerstags von 9.30 bis 14.30 Uhr und freitags von 9.30 bis 12.30 Uhr.

Der Mühlenweg selbst ist seit dem Einsturz für den PKW-Verkehr gesperrt. Die Anwohner können ihre Grundstücke weiter zu Fuß erreichen. Während der Bauarbeiten ist auch der Fußweg im weiteren Verlauf Richtung Busental gesperrt. Eine Umleitung ist über die Bitburger Straße eingerichtet und ausgeschildert.

Bei den Arbeiten handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Tiefbauamts und der Stadtwerke Trier. Die Stadtwerke verlegen während der Sanierung der Mauer Kabel sowie Ver- und Entsorgungsleitungen.

Momentan werden die Autofahrer bei Hohensonne noch über die neue Brücke geführt. In wenigen Wochen sollen sie die neue Straße benutzen dürfen.
Momentan werden die Autofahrer bei Hohensonne noch über die neue Brücke geführt. In wenigen Wochen sollen sie die neue Straße benutzen dürfen. FOTO: Friedemann Vetter