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Bauarbeiten für Feller Solarkraftwerk im Gange

Solarpark Fellerhof: Daniel Lükken montiert eines der insgesamt 28 000 Solarmodule. TV-Foto: Katja Bernardy
Solarpark Fellerhof: Daniel Lükken montiert eines der insgesamt 28 000 Solarmodule. TV-Foto: Katja Bernardy
Die achte Photovoltaikanlage in der Verbandsgemeinde (VG) Schweich ist im Bau. Auf einer acht Hektar großen Fläche entsteht der Solarpark "Fellerhof". Am 21. Juni soll das Sonnenkraftwerk ans Netz gehen. Schon heute ist die VG Schweich deutschlandweit führend bei der Solarstromerzeugung. Von unserer Mitarbeiterin Katja Bernardy

Fell. Auf der Höhe zwischen Thomm und Fell, nahe dem Fellerhof, wird derzeit emsig gebaut: Auf einer acht Hektar großen Acker- und Wiesenfläche ragen Leichtmetallständer aus der Erde. Auf ihnen werden 28 000 Solarmodule angebracht.

"Die Anlage wird von der Phoenix Solar AG in Zusammenarbeit mit dem Bürgerservice Trier und den Stadtwerken Trier errichtet", sagt SWT-Mitarbeiter Heiko Bollig im Gespräch mit dem Trierischen Volksfreund.

Die Investitionskosten liegen bei sechs Millionen Euro. Doch die Stadtwerke investieren bei diesem Projekt nicht alleine, sondern zusammen mit der EnergieSüdwest AG aus Landau: 3,2 Millionen Euro tragen die Stadtwerke Trier, 2,8 Millionen Euro die Pfälzer Aktiengesellschaft.

Das Solarkraftwerk wird laut SWT jährlich rund 2,4 Millionen Kilowattstunden um weltfreundlichen Sonnenstrom produzieren - das reicht aus, um etwa 650 Haushalte mit Energie versorgen zu können.

"Da die staatliche finanzielle Förderung für Solaranlagen auf ehemaligen Ackerflächen ab dem 1. Juli wegfällt, ist es unser Ziel, die Anlage noch in diesem Monat in Betrieb nehmen zu können", sagt Bollig.

Geplant ist, dass der Solarpark am 21. Juni an den Start geht.

Extra Alternative Energien: Inzwischen sind alle im Flächennutzungsplan der VG Schweich ausgewiesenen und genehmigten Standorte ausgeschöpft. Der Großteil der Solar- und Windanlagen ist bereits in Betrieb oder wird in diesem Jahr in Betrieb gehen. Die fertigen Solaranlagen: Riol (Maximalleistung 3,1 Megawatt), Longuich (3,1), Mehring (3,5), Föhren (8,4), Kenn (5,9), Leiwen (3,0). Im Bau oder geplant: Mehring II (3,7), Fell (2,3) und Pölich (1,6). Insgesamt werden die Anlagen eine Maximalleistung von 31 Megawatt haben. Auf der Mehringer Höhe arbeiten zudem zehn Windräder mit jeweils zwei Megawatt Maximalleistung. Eine 2,5-Megawatt-Anlage wird noch hinzukommen. (f.k.)