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Dienst aus Freude an Kameradschaft und Technik

Sind bei einer Feierstunde im Lorscheider Gemeindehaus für ihr Engagement geehrt worden: Etliche Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Ruwer. Vorne im Bild sind Klaus Raskob (Zweiter von links) und die Alterskameraden (sitzend) zu sehen. TV-Foto: Anja Fait
Sind bei einer Feierstunde im Lorscheider Gemeindehaus für ihr Engagement geehrt worden: Etliche Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Ruwer. Vorne im Bild sind Klaus Raskob (Zweiter von links) und die Alterskameraden (sitzend) zu sehen. TV-Foto: Anja Fait FOTO: Anja Fait (anf) ("TV-Upload Fait"
Lorscheid. Verdiente Feierstunde in Lorscheid: Viele Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer sind geehrt worden. Die höchste Auszeichnung des Abends, das silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande, ging an den stellvertretenden VG-Wehrleiter und Wehrführer von Kasel, Klaus Raskob.

Der Freiwilligen Feuerwehr gehört der Kaseler Klaus Raskob (50) schon seit seiner Teenagerzeit an. Und das hat natürlich seinen Grund. Bis heute sei er sowohl von der guten Kameradschaft der Floriansjünger untereinander, als auch von der Feuerwehrtechnik an sich fasziniert, sagt er. "Zudem fahren wir ja auch zu Einsätzen, bei denen es direkt um die Rettung von Menschenleben geht. Da zu helfen hat mich immer schon gereizt", begründet Klaus Raskob sein Engagement weiter.

Im Laufe der Jahre hat sich der gebürtige Kaseler zum Wehrführer seiner Heimatwehr (seit 1995) und zum stellvertretenden Wehrleiter der VG Ruwer (seit 2013) hochgearbeitet.

Die Verleihung des silbernen Ehrenzeichens am Bande begründete Bürgermeister Bernhard Busch mit den Worten: "Klaus Raskob übt sein Amt seit einer gefühlten Ewigkeit nicht nur in der zweiten oder dritten Reihe, sondern stets in der ersten Reihe aus. Sich selbst und seine Mannschaft über eine so lange Zeit immer wieder zu motivieren, das ist eine ganz besondere Leistung. Da gehören Selbstdisziplin und ein hohes Maß an Pflichtbewusstsein dazu." Stolz und zeitgleich völlig überrascht von der Auszeichnung bedankte sich der Geehrte: "Ich sage ja eigentlich immer ,Wir sind eine Feuerwehr'. Führungskräfte können so gut sein wie sie wollen, im Einsatz kann man nur gemeinsam mit den Leuten die drunter stehen, gut sein." anfExtra

FFW Gusterath: Christian Willems (25 Jahre aktive, pflichttreue Zugehörigkeit zur Feuerwehr), Walter Hau (45 Jahre); FFW Gutweiler: Reinhold Poss (50 Jahre), Hermann Winkel (60 Jahre); FFW Hinzenburg: Andreas Hegner, Lorenz Theis (jeweils 60 Jahre); FFW Korlingen: Wilhelm Bach, Erich Jücker (jeweils 45 Jahre); FFW Lorscheid: Martin Molitor (25), FFW Mertesdorf: Paul Hammes, Holger Schmitz, Christoph Schöler (jeweils 25 Jahre); FFW Morscheid: Alois Wollscheid (25 Jahre); FFW Ollmuth: Christian Dietzen (25 Jahre); FFW Riveris: Edgar Merten (45 Jahre); FFW Schöndorf: Peter Koll, Udo Philippi, Thomas Raul, Christoph Wick (jeweils 25 Jahre); FFW Waldrach: Rainer Krämer (25 Jahre), Helmfried Theis (50 Jahre). Eine Gedenkminute wurde außerdem dem erst kürzlich verstorbenen Alterskameraden der FFW Herl, Herbert Schmitt (50 Jahre) gewidmet. anfExtra

VG-Ruwer-Wehrleiter Christian Kühn bedankte sich bei allen Feuerwehrleuten und bei der VG Ruwer für die erfolgreiche Zusammenarbeit, aufgrund derer man einiges in den letzten Jahren erreicht habe. Er nannte die neue Konzeption, die Anschaffung neuer Einsatz- und Schutzkleidung sowie neuer Fahrzeuge und die Gründung eines Fördervereins Jugendfeuerwehr. Die neuesten Änderungen betreffen den Atemschutz. Geplant ist hier zum einen ein zentraler Pool für die Geräte, zum anderen soll als Übungsstrecke künftig die der Berufsfeuerwehr Trier genutzt werden. Auch Bürgermeister Bernhard Busch bedankte sich bei allen und versicherte, dass sowohl die VG Ruwer selbst, als auch die einzelnen Ortsgemeinden die Arbeit der Feuerwehren sehr zu schätzen wüssten. Als Beispiel erinnerte er an einen erst kürzlich sehr wichtigen Einsatz bei Osburg. Bei einem LKW-Unfall seien hier über 800 Liter Diesel ausgelaufen. Ohne die Feuerwehren sei hier eine echte Gefährdung für die Trinkwasserversorgung zu befürchten gewesen. Der Dank Urban Zöllners galt in erster Linie all denen, die zum Gelingen des ersten VG-Ruwer Jugendfeuerwehr-Zeltlagers im vergangenen Jahr beigetragen hatten. Das Zeltlager sei so erfolgreich gewesen, dass es auch in Zukunft weiter durchgeführt werden würde. anf