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Kreistag diskutiert über Eckpunkte für geplanten Nationalpark

Trier. Der Kreisausschuss empfiehlt dem Kreistag, sich für das Eckpunktepapier zum Nationalpark Hochwald-Idarwald auszusprechen. Darin sind die Forderungen der Region in Bezug auf das Schutzgebiet zusammengefasst.

Trier. In den Hochwaldgemeinden sorgt die mögliche Gründung eines Nationalparks Hochwald-Idarwald für heiße Diskussionen. Drei Gemeinden aus dem Kreis Trier-Saarburg sind von den Plänen der Landesregierung betroffen: Neuhütten, Damflos und Züsch. Am Montag, 4. März, 17 Uhr, diskutiert auch der Kreistag über ein Eckpunktepapier, in dem unter anderem eine Mindestgröße des Nationalparks von 10 000 Hektar empfohlen wird.
Während der Züscher Gemeinderat dem Eckpunktepapier zugestimmt hat, stehen die Entscheidungen in den anderen beiden Gemeinden aus. In Neuhütten ist eine Gemeinderatssitzung für Donnerstag, 7. März, geplant. In Damflos sollen zunächst die Bürger befragt werden. Der Kreisausschuss empfiehlt dem Kreistag trotzdem, dem Eckpunktepapier jetzt schon zuzustimmen. Das Eckpunktepapier bündelt die Forderungen und Visionen aus der Region.
Im benachbarten Kreis Birkenfeld, in dem der größere Teil des geplanten Nationalparks liegt, wurde die Debatte im Kreistag auf Montag, 18. März, vertagt. Die dortige CDU hatte noch offene Fragen.
Neben dem Nationalpark geht es im Kreistag um die Landratswahl im September, die mögliche Einrichtung einer Fachoberschule in Schweich und eine neue Jagdsteuersatzung. cmk