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Nachwuchsmusiker proben für den großen Auftritt

Das Üben hat sich für die jungen Musiker gelohnt: Die Töne sitzen in Welschbillig. TV-Foto: Peter Meier
Das Üben hat sich für die jungen Musiker gelohnt: Die Töne sitzen in Welschbillig. TV-Foto: Peter Meier
Welschbillig. Die zweite Auflage des Wood\'n Brass Workshops des Kreismusikverbandes Trier-Saarburg und der Gruppe Sauer-Eifel war erneut ein besonderer Höhepunkt für Nachwuchsmusiker. Beim Abschlusskonzert in der Kultur- und Marktscheune Welschbillig vor 300 Zuhörern gab es stehende Ovationen für die musikalischen Darbietungen.

Welschbillig. Mit Bravour unterstrichen 70 Nachwuchsmusiker in der Welschbilliger Kultur- und Marktscheune ihren hohen Ausbildungsstand. Die Jugendlichen zwischen zwölf und 21 Jahren haben dort ihr Abschlusskonzert des Workshops Wood\'n Brass präsentiert. Die Probenarbeit und musikalische Leitung lagen in den Händen von Rainer Serwe, einem studierten Profimusiker und Dirigenten mit reichlich Erfahrung. Unterstützt wurde er dabei von den Dozenten Pia Langer, Marco Jakobs, Claas Esser und Marcel Richards.
Musikalisches Wochenende


Bei der Begrüßung durch Rüdiger Buschmann, den ersten Vorsitzenden des Musikvereins Welschbillig, der an diesem Abend als Gastgeber fungierte, gab es viel Lob an die Aktiven und Organisatoren, "durch deren großes Engagement solche Nachwuchskonzerte nur möglich sind". Dirigent Rainer Serwe ließ zu Beginn des Konzerts die Arbeit beim Workshop im saarländischen Mettlach Revue passieren: "Das Wochenende sollte ganz im Zeichen der Musik und der Begegnung mit anderen jungen Musikern stehen." Im großen Probesaal der Jugendherberge traf man sich dann zum Aufbau und der Orchesteraufstellung. "Schon die ersten Töne des Orchesters in dieser großen Besetzung zeigten das enorme Potential dieses jungen Klangkörpers. Motivation, musikalisches Potential und Engagement der Musiker stimmten uns zuversichtlich, dass der zweite Workshop erneut erfolgreich beendet wird - was uns auch gelungen ist."
Die Spannung stieg bei den jungen Musikern. Nach der Einstimmung von Heinz Schmitz, ohne den "dieses Projekt gar nicht zustande gekommen wäre", ging es musikalisch los. Bereits das erste Stück Of pride and celebration beeindruckte die 300 Zuhörer, die nach Welschbillig gekommen waren. Es zeigte in allen Facetten, wie präzise das Orchester zusammenspielt. Die erste Visitenkarte war abgegeben. Mit Werken wie Dakota, Odyssee for percussion und Blue ridge saga konnten die Jungmusiker diesen ersten Eindruck bestätigen. Die Arbeit hatte sich gelohnt. Das belegen auch die ersten Kommentare der Zuhörer in der Pause, die voll des Lobes für die Leistung der Akteure waren.
Am Ende zeigte das Orchester dann, wie viel Spaß und Spielfreude es bei modernen Stücken hatte. Mit Born to be wild und Smoke on the water verabschiedete sich das Workshop-Orchester fulminant. Langanhaltender Applaus und stehende Ovationen waren der Dank und Lohn des Publikums. Mit zwei Zugaben rundeten die Jugendlichen das Konzert ab. Die Resonanz bei Musikern und Publikum fiel einstimmig aus: ein gelungener Workshop mit einem grandiosen Konzert - alle waren froh, dabei gewesen zu sein.
Teilnehmer aus der Region



Die beiden Nachwuchsmusiker Carla Buschmann (13 Jahre) vom Musikverein Welschbillig und Philipp Lenertz (14) vom Musikverein Ralingen-Godendorf zogen gemeinsam eine positive Bilanz: "Es hat Riesenspaß gemacht. Lauter coole Menschen haben wir als Freunde kennengelernt, besonders beim Proben und auch bei der Gestaltung der kurzen Freizeit. Wir werden beim nächsten Workshop wieder gerne dabei sein."
Ein Dank ging an die Musikvereine, die Nachwuchsmusiker als Teilnehmer gemeldet hatten: Aach, Butzweiler, Fließem, Hillesheim, Igel, Irrel, Kasel, Konz, Kordel, Preist, Ralingen-Godendorf, Rosport/Luxemburg, Wintersdorf, Welschbillig sowie die Trierer Stadtteile Irsch, Tarforst und Euren. pem