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| 20:41 Uhr

Neue Anlaufstation für Durchreisende auf Probe

Armin Kopp, Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung, Fells Beigeordneter Michael Rohles, Gemeindearbeiter Werner Rodens, Fells Ortsbürgermeister Rony Sebastiani sowie Landschaftsplaner Egbert Sonntag (von links) machen sich vor Ort ein Bild von dem Platz, an dem bald Wohnmobile Station machen sollen. TV-Foto: Katja Bernardy
Armin Kopp, Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung, Fells Beigeordneter Michael Rohles, Gemeindearbeiter Werner Rodens, Fells Ortsbürgermeister Rony Sebastiani sowie Landschaftsplaner Egbert Sonntag (von links) machen sich vor Ort ein Bild von dem Platz, an dem bald Wohnmobile Station machen sollen. TV-Foto: Katja Bernardy
Ein großer verlassener Platz in Nähe des Besucherbergwerks entlang des Nossernbachs soll eine neue Funktion bekommen: Die Ortsgemeinde Fell investiert 5000 Euro in das Vorhaben, dort versuchsweise einen Stellplatz für Wohnmobile zu errichten. Von unserer Mitarbeiterin Katja Bernardy

Fell. Schon im April können Wohnmobilisten Station in Fell machen. Im Nosserntal unterhalb des Besucherbergwerks, vielen Ortskundigen als ehemaliges Kesselstattgelände bekannt, soll probeweise ein Stellplatz entstehen. So hatte es der Feller Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg hat schon grünes Licht für den Versuch gegeben: "Sie duldet den Betrieb des Wohnmobilstellplatzes zunächst mal für ein Jahr, auch ohne Beplanung des Bereiches", sagt Rony Sebastiani, Ortsbürgermeister von Fell. Eigentümer der Fläche ist die Verbandsgemeindeverwaltung (VGV) Schweich. "Zwischen der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinde soll eine Vereinbarung getroffen werden, dass die Fläche genutzt werden kann", berichtet VGV-Mitarbeiter Armin Kopp.

Nur wenige Handgriffe sind erforderlich, damit der Platz in Betrieb genommen werden kann: Ein Verteilerkasten für Strom mit Zählern soll von einem Energiekonzern als Hauptanschlusspunkt aufgestellt werden. Die Gemeindearbeiter werden den Platz vorab aufräumen, das heißt etwa von Steinen befreien. Mit Baumstämmen wird der Stellplatz abgegrenzt und im Ort sollen Hinweisschilder aufgestellt werden, die den Wohnmobilisten den Weg weisen. Der Landschaftsarchitekt Egbert Sonntag berät die Gemeinde. Insgesamt wird der Probebetrieb Fell rund 5000 Euro kosten. Für den Fall, dass sich die Ortsgemeinde nach der Probezeit für den Betrieb eines Wohnmobilstellplatzes entscheidet, muss für diesen Bereich ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Im Rahmen dieses Verfahrens müssen unter anderem auch die Bestimmungen des FFH (Flora-Fauna-Habitat)-Naturschutzgebietes und des Artenschutzes geprüft werden. Der Saisonbetrieb orientiert sich an den Öffnungszeiten des Besucherbergwerks - von April bis Oktober soll der Stellplatz angefahren werden können. Start des Versuchs soll laut Sebastiani in weinigen Tagen, spätestens zu Ostern, sein.