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Logistik
Jetzt größer, bald auch grüner

Links die neue Pakethalle am Post-Zustellstützpunkt Föhren, die an das bestenhende Gebaude angefügt wurde.
Links die neue Pakethalle am Post-Zustellstützpunkt Föhren, die an das bestenhende Gebaude angefügt wurde. FOTO: TV / Björn Pazen
FÖHREN. Der Post-Zustellstützpunkt im Industriepark Föhren wurde um eine 500 Quadratmeter große Pakethalle erweitert. Zudem werden dort ab Frühjahr 30 Elektrofahrzeuge eingesetzt.

Die Zukunft des gelben Riesen ist grün – und darauf ist man bei der Deutschen Post stolz. Sukzessive werden immer mehr klimaneutrale Elektrofahrzeuge, sogenannte Scooter, eingesetzt. Seit dem Sommer im Zustellstützpunkt Wittlich, ab dem kommenden Frühjahr auch am Stützpunkt in Föhren. Weil diese Scooter an speziellen Stationen aufgeladen werden müssen, vielmehr aber noch, weil das Paketgeschäft dank Onlinehandel boomt, brauchte die Post im Industriepark Region Trier (IRT) mehr Platz. Gut, dass neben dem bestehenden Gebäude der Platz für eine 500 Quadratmeter große Pakethalle sowie rund 2800 Quadratmeter an Park- und Verkehrsflächen vorhanden war.

Das Postgebäude gehört dem IRT-Zweckverband, der Investor für den Anbau war und weiterhin Vermieter ist. Vor genau 20 Jahren bezog die Post das ehemalige Casino in der Europaallee 8, das vor der Konversion Teil der französischen Hubschrauberlandebasis war. Mittlerweile arbeiten 40 Mitarbeiter dort. „Wenn die Post den Standort erweitert, ist das gut für uns, denn Arbeitsplätze werden langfristig gesichert, vielleicht kommen sogar noch neue dazu“, sagte Föhrens Ortsbürgermeisterin Rosi Radant bei der offiziellen Einweihung.

Fast in Rekordzeit gingen Planung und Bau über die Bühne, die Halle konnte sogar vor dem vereinbarten Termin an die Post übergeben werden. „Das ist ein tolles Beispiel, wie ein Projekt erfolgreich gestemmt werden kann, wenn alle Beteiligten sich dafür einsetzen“, lobte Dennis Junk, der als VG-Bürgermeister Wittlich-Land im IRT-Zweckverband sitzt. „Wir hoffen, dass die Post noch mindestens 20 weitere Jahre bleibt“, sagte IRT-Geschäftsführer Reinhard Müller, der symbolisch den Schlüssel an die Post übergab. Als Investor plant der Zweckverband die Errichtung einer 50-kWp-Photovoltaikanlage auf dem Dach des Zustellstützpunkts, damit die Elektrofahrzeuge mit der Kraft der Sonne unterwegs sein können.

„Das alles gehört zu unserem großen Ziel, den Ausstoß von klimaschädlichen CO2 deutlich zu reduzieren“, betonte Frank Skroblin, stellvertretender Niederlassungsleiter der Post für die Bereiche Koblenz und Trier: „Wir sind froh, dass die Baumaßnahmen hier so schnell - und vor dem Weihnachtsgeschäft - umgesetzt wurden, denn wir sind hier aus allen Nähten geplatzt.“ Das bestätigt auch Petra Breit, als Zustellstützpunktchefin in Wittlich auch für Föhren zuständig: „An einem normalen Tag bearbeiten wir alleine in Föhren 1500 Pakete, vor Weihnachten sind das locker doppelt so viele.“ Der Zustellstützpunkt Föhren deckt die VG Schweich ab, zudem werden zum Beispiel Zemmer, Hetzerath und künftig auch Neumagen-Dhron versorgt.

Sie haben den Anbau des Zustellstützpunkts eröffnet (von links): Reinhard Müller (Geschäftsführer IRT-Zweckverband), Dennis Junk (VG-Bürgermeister Wittlich-Land), Frank Skroblin (stellvertretender Niederlassungsleiter Post Koblenz), Petra Breit (Leiterin Zustellbezirk Wittlich), Rosi Radant (Ortsbürgermeisterin Föhren) in der neuen Pakethalle.
Sie haben den Anbau des Zustellstützpunkts eröffnet (von links): Reinhard Müller (Geschäftsführer IRT-Zweckverband), Dennis Junk (VG-Bürgermeister Wittlich-Land), Frank Skroblin (stellvertretender Niederlassungsleiter Post Koblenz), Petra Breit (Leiterin Zustellbezirk Wittlich), Rosi Radant (Ortsbürgermeisterin Föhren) in der neuen Pakethalle. FOTO: TV / Björn Pazen