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| 15:57 Uhr

Projekt
Schüler vermeiden verbale Attacken

Auch Kooperationsspiele  gehören für die Schüler des  Schweicher Diet­rich-Bonhoeffer-Gymnasiums zum Workshop „Gewaltfreie Kommunikation“. Hier geht es um die Aufgabe, zusammen eine Stange, die nur auf einem Finger pro Person liegt, auf den Boden zu legen. 
Auch Kooperationsspiele  gehören für die Schüler des  Schweicher Diet­rich-Bonhoeffer-Gymnasiums zum Workshop „Gewaltfreie Kommunikation“. Hier geht es um die Aufgabe, zusammen eine Stange, die nur auf einem Finger pro Person liegt, auf den Boden zu legen.  FOTO: Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Schweich
Schweich. Die Klasse 8 b des Schweicher Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums hat viel über Konfliktbewältigung gelernt.

Es geht auch ohne Gewalt. Die Klasse 8 b des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Schweich hat das im Projekt „Worte sind Fenster – oder sie sind Mauern“ über gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg erfahren.

Was es mit gewaltfreier Kommunikation auf sich hat, zum Beispiel welche Formen von Gewalt es gibt und welche Chancen im Verzicht auf verbale Gewalt liegen, war der Einstieg in das wichtige Thema Kommunikation.

Außerdem wurde den Schülern gezeigt, dass es in einem Konflikt eine sichtbare und eine unsichtbare Seite gibt (Eisbergmodell) und dass es vier Schritte gibt, mit deren Hilfe man in Konflikten konstruktiv eine Lösung finden kann, ohne sein Gegenüber zu verletzen: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte.

Dass ehrliche Konfliktkommunikation manchmal auch Mut braucht, zeigte das Komfort-/Risikomodell.

Dabei wurde der Tag auch von kleinen Spielen aufgelockert, die die zwei Trainerinnen, die Schulsozialarbeiterin des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, Andrea Hüfner, und Irene Stangl vom Jugendnetzwerk Konz nicht zu kurz kommen ließen.

An den beiden folgenden Tagen wurde die Klasse geteilt. Die eine Hälfte lernte mit den zwei Trainerinnen den Unterschied zwischen Wolfs- und Giraffensprache sowie die Wuttreppe und sogenannte  Notausgänge aus der Wut kennen.

Anhand konkreter Konfliktbeispiele aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler setzten diese in Rollenspielen die gelernte Theorie in Praxis um.

Kooperationsspiele ergänzten die Thematik, zum Beispiel die Aufgabe, zusammen eine Stange, die nur auf einem Finger pro Person liegt, auf den Boden zu legen.

Die andere Gruppe spielte ebenfalls Spiele und kletterte mit Markus Halbach, dem Sportlehrer des Gymnasiums, an der Kletterwand in der Sporthalle. Dabei ging es um die Erfahrung, von der Komfortzone in die Risikozone zu gehen.