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Schaden am Rotor: Windrad steht still

An der Rotorspitze (kleines Bild) dieses Windrads bei Pellingen streikt die Mechanik. Der Betreiber hat es still gelegt, bis der Schaden repariert ist. Ein TV-Leser hatte befürchtet, es seien Teile des Rotors abgefallen. TV-Foto: Christa Weber
An der Rotorspitze (kleines Bild) dieses Windrads bei Pellingen streikt die Mechanik. Der Betreiber hat es still gelegt, bis der Schaden repariert ist. Ein TV-Leser hatte befürchtet, es seien Teile des Rotors abgefallen. TV-Foto: Christa Weber FOTO: (h_ko )
Pellingen. Ein TV-Leser hat bei einem Windrad an der B 268 bei Pellingen eine Veränderung an der Flügelspitze bemerkt - und befürchtet, es könnten Teile des Rotors herabgefallen sein. Der Betreiber klärt auf: Es bestehe keinerlei Gefahr.

Pellingen. Im Windpark am Dreikopf zwischen Pellingen, Paschel und Lampaden ist eine der Windkraft-Anlagen derzeit still gelegt. Ein Leser hatte den TV vergangene Woche darauf aufmerksam gemacht, dass sich an der Spitze des Rotors der Anlage, die auf Pellinger Gemarkung an der B 268 steht, womöglich die Verschalung abgelöst habe (kleines Foto). Er bat um Nachforschungen, ob dadurch Spaziergänger in dem Gebiet gefährdet sein könnten.
Der Betreiber habe das Windrad inzwischen außer Betrieb gesetzt und zugesagt, die notwendige Reparatur zu veranlassen, teilte die Bauaufsicht bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg auf TV-Anfrage mit. Zudem habe der Betreiber versichert, dass "keine Gefahr bestanden habe". Es gebe zwar einen Schaden am Rotorblatt, allerdings hätten sich dort "keine Teile abgelöst".
Betreiber des Windrads ist die WEAG Power GmbH & Co.KG mit Sitz in Mandern-Niederkell. Manfred Bohr, zuständig für die technische Betriebsführung, erläutert: "Es gibt einen Mechanismus in der Rotorblattspitze, um diese drehen zu können. Dieser Mechanismus ist ausgefallen." Das Rotorblatt könne sich "nicht mehr eindrehen", was für Laien aus der Entfernung so aussehen könne, als fehle dort ein Stück. Der Schaden werde im Laufe der Woche repariert, damit das Rad schnell wieder in Betrieb gehen könne. Bohr betont: "Es lag und liegt keinerlei Gefahr vor, dass Teile des Rotors herabfallen könnten." cweb

FOTO: (h_ko )