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Schulneubauten in Schweich: Enteignungsverfahren wahrscheinlich

70 Euro für den Quadratmeter Boden verlangen einige große Landbesitzer, 60 Euro möchte die Stadt Schweich zahlen. Der Grundstückspoker um den Erwerb der Flächen für das künftige Schulzentrum am Schweicher Bahnhof könnte das Mammutprojekt verzögern. TV-Archiv-Foto: Albert Follmann
70 Euro für den Quadratmeter Boden verlangen einige große Landbesitzer, 60 Euro möchte die Stadt Schweich zahlen. Der Grundstückspoker um den Erwerb der Flächen für das künftige Schulzentrum am Schweicher Bahnhof könnte das Mammutprojekt verzögern. TV-Archiv-Foto: Albert Follmann
Schweich. Im Vorfeld der geplanten Schulneubauten in Schweich läuft alles auf ein Enteignungsverfahren hinaus. Einige Landwirte sind nach wie vor nicht bereit, zum von der Stadt Schweich angebotenen Quadratmeterpreis von 60 Euro zu verkaufen. Sie fordern 70 Euro pro Quadratmeter.

Für den Neubau der derzeit noch in Trier ansässigen Treverer-Förderschule und der Grundschule Schweich wird eine Fläche von etwas mehr als drei Hektar benötigt. Der Stadtrat Schweich hat jetzt den "Zweckverband Integratives Schulprojekt Schweich" beauftragt, das Enteignungs- und Besitzeinweisungsverfahren bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord zu beantragen. Der Zweckverband ist für den Bau und den Betrieb der Schulen zuständig. Das 14-köpfige Gremium besteht zu gleichen Teilen aus Vertretern des Kreises Trier-Saarburg (Träger der Treverer Schule) und der Verbandsgemeinde Schweich (Trägerin der Grundschule).