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Bauarbeiten
Beton für eine stabile Böschung

Auw an der Kyll/Zemmer . Zemmer ist nun schwerer erreichbar. Nun ist auch noch die L 2 zwischen Auw und Idenheim gesperrt. Von Ulrike Löhnertz
Ulrike Löhnertz

Wer aus dem Raum Welschbillig Richtung Fidei (oder umgekehrt) möchte, hat es derzeit nicht leicht. Die Ortsdurchfahrt Zemmer-Daufenbach ist vermutlich noch bis Ende des Jahres gesperrt. Wegen Baumfällarbeiten ist zudem noch bis zum 13. Oktober, 17 Uhr, auch die Landesstraße 46 vom Ortsausgang Trier-Quint bis zur Einmündung der Kreisstraße 34 (Richtung Rodt) nicht befahrbar (der TV berichtete). Und nun ist auch noch die L 2 zwischen Auw an der Kyll und der Abbiegung zur K 30 bei Idenheim für acht Wochen dicht. Grund: Auf 150 Metern wird dort die Böschung abgesichert. Und zwar mit einer Methode, die einen denkbar komplizierten Namen hat – mit dem Hydrozementationsverfahren. Dabei wird das Erdreich mit Baggern und einer mobilen Mischanlage zu einer homogenen Masse aus Erdbeton gemischt. Dieses Vorgehen wird zur Verbreiterung von Fahrbahnen, für Dichtwände, zum Erosionsschutz oder – wie an der Landesstraße 2 – zur Stabilisierung von Böschungen und Hängen genutzt.

Kosten soll das rund 315 000 Euro. Die Konsequenz für Verkehrsteilnehmer ist zeitraubend. Denn die Autofahrer müssen während dieser Zeit einen Umweg von zwölf Kilometern in Kauf nehmen. Wer also beispielsweise von Auw an der Kyll nach Idenheim oder von Welschbillig nach Zemmer will und wegen der Sperrung nicht auf direktem Wege fahren kann, muss über Preist, Speicher, Röhl und Sülm fahren. So verläuft zumindest die offizielle und ausgeschilderte Umleitung des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Gerolstein. Wer über die L 46 aus Richtung Trier kommt und nach Idenheim will, wird ab der Einmündung L 46/L 43 bei Zemmer über Speicher, Sülm und die K 33 umgeleitet.