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Vier Menschen bei Unfall auf der Landesstraße 151 bei Mertesdorf schwer verletzt

FOTO: Sven Eisenkrämer
Mertesdorf. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos auf der L151 (frühere B52) bei Mertesdorf (Kreis Trier-Saarburg) sind am späten Freitagabend vier Menschen schwer verletzt worden. Zwischenzeitlich war unklar, ob eventuell noch eine fünfte Person in einem der Autos saß, die Feuerwehr suchte die Umgebung ab. Sven Eisenlkrämer

Auf der L151 (ehemalige Bundesstraße 52) in Höhe Mertesdorf sind am Freitag gegen 23.20 Uhr zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Alle vier Insassen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Ein Fahrer wurde in seinem Hyundai-Kompaktwagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack herausgeschnitten werden. Er erlitt schwerste, aber laut Polizei nicht lebensgefährliche Verletzungen. Die vier Personen wurden von Rettungsdiensten aus Hermeskeil, Ehrang, Schweich und Trier in vier Krankenhäuser in der Region gebracht. Zwei Notärzte aus Trier und Ehrang waren ebenfalls im Einsatz.

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge hatte die Fahrerin eines Peugeot-Kleinwagens, der aus Richtung Hermeskeil kommend in Richtung Trier unterwegs fuhr, aus bisher unbekannter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Das Auto geriet auf die Gegenspur, wo es dann zur folgenschweren Kollision mit dem entgegenkommenden Hyundai kam.

Als die Rettungsarbeiten beendet waren und die Polizei während der Unfallaufnahme Spuren sicherte, kam aufgrund von Schäden Peugeot-Kleinwagen der Verdacht auf, es hätte sich womöglich noch eine dritte Person in dem Peugeot befunden. Um auszuschließen, dass wirklich eine weitere Person sich eventuell verletzt in der Umgebung befindet, suchte die Feuerwehr angrenzende Böschungen und Wege ab. Die Polizei fand aber durch Rückfrage an die Verletzten im Krankenhaus heraus, dass neben einer Fahrerin nur ihr Ehemann auf der Rückbank Platz genommen hatte.

Die Polizei Schweich ermittelt weiter zur Unfallursache und zum Hergang. Die beiden Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß total beschädigt. Neben den Rettungsdiensten und Notärzten sowie der Polizei waren die Fuerwehren aus Kasel, Mertesdorf und Waldrach im Einsatz. Die L151 blieb während der Rettungs- und Aufräumarbeiten mehr als zwei Stunden lang gesperrt, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.