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Wohnwagen kippt auf Autobahn kurz vor Grenze zu Luxemburg um - Mehrere Kilometer Stau - 20.000 Euro Schaden

FOTO: Agentur Siko
Langsur. Auf der A 64 ist am Donnerstag ein BMW mit einem Wohnwagen kollidiert. Der Fahrer des Wohnwagengespanns wechselte die Spur zum Überholen, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten.

Der 63-jährige Fahrer eines Autos mit Wohnanhängers ist am Donnerstag, 30. April, gegen 11.15 Uhr zum Überholen auf die linke Fahrbahn gewechselt, ohne den nachfolgenden Verkehr zu beobachten. Laut Polizei konnte 22-jährige Fahrer eines BMW aus dem Raum Bitburg, der mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur unterwegs gewesen ist, nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in den Wohnanhänger.

Durch den Ruck geriet der Wohnwagen ins Schleudern. Er touchierte zunächst einen LKW auf der rechten Spur, wurde von dort aus in die Mittelleitplanke geschleudert und kam letztlich im rechten Straßengraben zum Stehen. Der der Wohnanhänger kippte auf der rechten Fahrspur um und blockierte diese.

Verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzt den Schaden auf insgesamt 20.000 Euro.

Die Fahrbahn in Richtung Luxemburg war wegen der Bergungsarbeiten für rund 2,5 Stunden nur einspurig passierbar, es kam zu einem Rückstau von circa drei Kilometer Länge.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Newel, Langsur, Mesenich, die Autobahnmeisterei Schweich, die Autobahnpolizei Schweich sowie das DRK mit mehreren Krankenwagen und einem Notarzt, die jedoch nicht benötigt wurden.