US Air Force zieht 18 F-16 aus Spangdahlem ab

US Air Force zieht 18 F-16 aus Spangdahlem ab

Die US Air Force zieht bis voraussichtlich Ende Mai 18 von 42 F-16-Kampfflugzeugen vom Stützpunkt Spangdahlem ab. Militärangehörige werden in anderen Bereichen beschäftigt oder versetzt, ein Abbau von Zivil-Personal ist laut Air Force nicht geplant.

Hintergrund des Abzugs sind Umstrukturierungen in der gesamten amerikanischen Luftwaffe. Insgesamt sollen in diesem Rahmen 250 Kampfflugzeuge zurückgezogen werden, teilt die Air Force mit. Wenngleich der Abzug bis Ende Mai über die Bühne gegangen sein soll, kann er sich noch vorbehaltlich Änderungen, die der US-Kongress verlangt, hinziehen. 24 F-16 Maschinen werden auf dem Flugplatz bleiben.

Ungefähr 500 Militärmitglieder angehörige, die zur Zeit in Spangdahlem stationiert sind, werden innerhalb des 52. Jagdgeschwaders in andere Positionen wechseln oder auf andere Stützpunkte der Luftwaffe wechseln. Eine Reduzierung von US-Zivilpersonal oder deutschen Beschäftigten sei nicht geplant.

„Insgesamt wird der Auftrag hier unverändert bleiben und der Betrieb wird wie gewohnt weitergehen“, sagte Oberst Wight. Die 18 für den Abzug vorgesehenen F-16-Kampfflugzeuge sind die neuesten in der Luftwaffe verfügbaren F-16. Sie wechseln zum 148. Jagdgeschwader in Duluth, Minnesota, um dort ältere F-16 zu ersetzen.

Nach dem Abzug rechnet die US-Luftwaffe mit einer Kostenersparnis von 355 Millionen US-Dollar 2010 und 3,5 Milliarden in den nächsten sechs Jahren.

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