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US-B1B-Bomber legen Tankstopp in Spangdahlem ein

Militär : US-Bomber legen Tankstopp in Spangdahlem ein

Zwei US-Bomber haben am Montag auf der US-Airbase Spangdahlem in der Eifel aufgetankt - ein Novum, denn Maschinen dieses Typs sind zuvor noch nicht auf dem Stützpunkt gelandet.

Die beiden Maschinen vom Typ B-1B, die normalerweise im texanischen Dyess stationiert sind, waren nach Angaben der US Air Force in Europa Teil einer Übungsmission in Litauen. Die zeitweise aus den USA nach Fairford in Großbritannien verlegten Flugzeuge starteten am Montagmorgen vom dortigen Stützpunkt und flogen ins Baltikum, um dort simulierte Angriffe auf Bodenziele zu üben.

Danach flogen die beiden Schwenkflügelbomber zur US-Airbase Spangdahlem. Dort übten den Angaben zufolge die Flugzeugbesatzungen und die Bodencrew die schnelle Betankung der Maschinen. Um im Ernstfall möglichst wenig Zeit zu verlieren, finden solche Betankungen bei laufenden Triebwerken statt. Zum Einsatz kam dabei ein erst seit diesem Jahr von der US Air Force genutztes Tankadaptersystem, mit dem nicht nur die auf der Eifeler Airbase stationierten F-16-Kampfflugzeuge, sondern auch die Tanks anderer Flugzeugtypen wie jetzt die B-1B befüllt werden können. Am späten Nachmittag verließen die beiden Bomber die Eifel und kehrten ins britische Fairford zurück.

US-Bomber werden seit der Krim-Krise wie auch andere Verbände immer wieder zeitweise von den USA nach Europa verlegt. Sie fliegen dann oft direkt von Großbritannien aus Übungsmissionen etwa ins Baltikum. Der Tankstopp von B-1-Bombern war der erste in Spangdahlem - und vermutlich aufgrund der neuen Betankungsmöglichkeit auch nicht der letzte.