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Verein Leseförderung Trier 2500 Euro Preisgeld für Kitas und Schulen

2500 Euro Preisgeld : Gesucht: die besten Leseförderprojekte in der Region Trier-Eifel-Mosel-Hunsrück!

Neuer Wettbewerb für Kitas und Schulen: Wer hat trotz Pandemie die Leselust bei Kindern geweckt? Der Verein zur Leseförderung zeichnet die besten Projekte aus. Es gibt 2500 Euro Preisgeld. Mitmachen! Gewinnen! So geht‘s:

Von Björn Pazen

TRIER Eine Telefonzelle als Bücherei, mehrsprachiges Lesen, Büchertaschen fürs Wochenende, ganzheitliche Leseförderung, Lese-Wanderungen, Lesescouts, Lesepaten oder Lesekoffer - die Bandbreite ist schier unerschöpflich. Und alle Projekte, die in den vergangenen Jahren vom in der Region Trier-Eifel-Mosel-Hunsrück tätigen Verein zur Leseförderung e.V. unterstützt wurden, eint die Leseförderung von jungen Menschen ab dem Kindergartenalter. Egal, ob Schulen, Kindertagesstätten, Gruppen und Organisationen oder kommunale Bildungsträger - sie alle bringen Kinder zum Lesen.

In Zeiten der Pandemie mit Schul- und Kindergartenschließungen wurde die Leseförderung immer schwieriger, und genau da setzt der Verein zur Leseförderung mit einem neuen Wettbewerb an: gesucht werden Projekte, die speziell während der Corona-Einschränkungen - und natürlich auch weiterhin - das Lesen von Kindern förderten und fördern.

Insgesamt 2500 Euro schüttet der 2007 gegründete Verein zur Leseförderung e.V. im Rahmen dieses Wettbewerbs aus, das Siegerprojekt wird mit 1000 Euro gefördert, drei weitere Projekte erhalten jeweils 500 Euro. „Der Fokus unserer Vereinsarbeit liegt auf der Lesemotivation von jungen Menschen, speziell in Kindergärten, Kindertagesstätten oder Grundschulen. Aber natürlich können sich auch andere Initiativen und Bildungseinrichtungen für den Wettbewerb bewerben, der sich speziell an solche Initiativen richtet, die während der Pandemie neue Anreize und neue Formen der Leseförderung einsetzten“, betont Horst Schreiber, der Vorsitzende des Vereins zur Leseförderung.

Bereits 2012 und 2016 hatte der Verein derartige Wettbewerbe ausgeschrieben und dabei insgesamt 6000 Euro an regionale Leseförder-Projekte ausgeschüttet. „Das Spektrum war zweimal riesig. Eines sollte aber im Vordergrund stehen: bei Kindern den Spaß am Lesen zu wecken, die Leselust zu fördern, Lesevorbild zu sein“, betont Schreiber.

Bewerbung: Alle Gruppen, Schulen, Kindergärten oder anderen Initiativen zur Leseförderung können ihre Bewerbung bis Freitag, 10. Juni, per Mail einreichen an info@lesenmachtschlau.de. Bitte das Projekt, die Zielgruppe und die Aktionen vorstellen sowie skizzieren, welche Initiativen mit dem Preisgeld weiter auf den Weg gebracht werden würden, beziehungsweise, welche neue Aktion ins Leben gerufen würde. Der Verein wird bei seiner Mitgliederversammlung am 13. Juni dann die Gewinner küren.

Weitere Informationen zur Arbeit des Vereins sowie den in der Vergangenheit und aktuell geförderten Projekten im Internet unter www.lesenmachtschlau.de