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Vermisster marokkanischer Student in Riol tot aus der Mosel geborgen

Vermisster marokkanischer Student in Riol tot aus der Mosel geborgen

Der seit dem 12. Februar als vermisst gemeldete Trierer Student Issame Daymene ist tot. Mitarbeiter des Wasserschiffahrtsamts Trier entdeckten die Leiche des 27-jährigen Marokkaners am Montagnachmittag in der Mosel treibend. Die Staatsanwaltschaft Trier hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

(cus) An Weiberdonnerstag, 11. Februar, war Daymene bis gegen 22 Uhr mit Bekannten durch die Trierer Innenstadt gezogen. Anschließend telefonierte er bis gegen 1.30 Uhr mit Freunden und seinen Eltern. Seitdem fehlte von ihm jede Spur. Auch die Fahndung über die Medien ergab keine Hinweise.

Am gestrigen Montag waren drei Mitarbeiter des Wasserschifffahrtsamtes mit ihrem Arbeitsboot von Trier nach Detzem unterwegs, als ein Mitglied der Besatzung in Höhe Riol einen leblosen Körper auf der Wasseroberfläche wahrnahm. Nach Eintreffen von Kriminalbeamten der Polizei-Inspektion (PI) Schweich und Beamten der Wasserschutzpolizei wurde die Leiche geborgen. Später stellte sich heraus, dass es sich um den vermissten Marokkaner handelt. Ob die Staatsanwaltschaft zur Klärung der Todesursache eine Obduktion bei Gericht beantragt, wird noch geprüft.

„Wir gehen derzeit nicht von einem Verbrechen aus“, sagt Dieter Wiegandt, stellvertretender Leiter der PI Schweich. Demnach könnte es sich um Suizid oder einen Unfall handeln.