Vier Jubiläen in einem Jahr: Abtei Himmerod hat viele Anlässe zum feiern

Vier Jubiläen in einem Jahr: Abtei Himmerod hat viele Anlässe zum feiern

Ein ganzes Jahr lang werden die Mönche von Himmerod die Gründung ihres Klosters feiern. Start ist an diesem Wochenende mit einer Vernissage, einem Festhochamt und einem Konzert.

(gkl) 1135 kam Bernhard von Clairvaux in das Gebiet, das wir heute Eifel nennen und ordnete an, dass am Lauf der Salm ein Kloster der Zisterzienser gegründet werden sollte. Es war die erste Gründung auf deutschem Gebiet, die direkt auf den heiligen Bernhard zurück geht.

Heute, 875 Jahre später, kann die Abtei Himmerod auf eine sehr ereignisreiche Geschichte zurück blicken, deren Auswirkungen weit über die Grenzen der Eifel hinausreichen. Abt Bruno Fromme und sein Konvent haben aber noch mehr Gründe, das Jahr 2010 zu feiern. Vor 90 Jahren wurde Himmerod nach der Säkularisierung wieder besiedelt. Vor 75 Jahren gründete sich das Himmeroder Tochterkloster Itaporanga in Brasilien und schließlich wurde vor 50 Jahren die heutige Abteikirche eingeweiht.

Den Auftakt gibt es an diesem Wochenende: Am Samstag wird zunächst um 18 Uhr 30 mit der Ausstellungseröffnung "Himmerods Spuren in Raum und Zeit" das Wirken der Abtei bis in die Gegenwart hinein beleuchtet. Der Sonntag wird mit einem besonderen Festhochamt eröffnet. Zelebrant der Messe wird Anselm van der Linde sein, Oberabt von insgesamt 20 Abteien des Ordens. Musikalisch wird das Amt neben der Himmeroder Choralschola vom Mädchenchor der Kölner Doms und vom ehemaligen kölner Domorganisten Wilhelm Precker gestaltet. Um 15 Uhr lädt die Abtei zu einem Konzert des Mädchenchores in die Abteikirche, das auch eine Besonderheit bereit hält. Unter anderem wird das Ave Maria des Trierer Komponisten Heinz Heckmann aufgeführt. Heckmann hat dieses Opus Abt Bruno gewidmet. Nach der Uraufführung vor wenigen Wochen in Freiburg erhielt die Komposition von der Kritik höchste Anerkennung.

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