Volksbank Bitburg: Vorstandsmitglied Holger Klein tritt zurück

Bitburg/Dudeldorf · Überraschender Rückzug: Kaum hat sich Holger Klein (38) in den Vorstand der Volksbank Bitburg wählen lassen, die zum Jahreswechsel mit der Raiffeisenbank Östliche Südeifel fusioniert ist, gibt er seinen Rücktritt bekannt.

(scho) Der Aufstieg in den Vorstand der Raiffeisenbank Östliche Südeifel (Rös) gelang dem promovierten Betriebswirt Holger Klein im Jahr 2002. Ende vergangenen Jahres stand gleich zu Beginn der Fusionsverhandlungen mit der Volksbank (Voba) Bitburg fest, dass Klein zusammen mit den bisherigen Voba-Vorständen Peter Bersch und Andreas Theis zur neuen dreiköpfigen Führungsriege der fusionierten Genossenschaftsbank gehören wird. Doch kaum ist die Fusion unter Dach und Fach, gibt Klein seinen Rücktritt bekannt.
Klein möchte zukünftig als selbständiger Berater und Coach arbeiten. „Manchmal muss man eine Entscheidung treffen“, sagte Klein auf TV-Anfrage. Auch auf mehrmaliges Nachfragen hin war nicht zu klären, warum er doch eine andere berufliche Perspektive wählt. „Das ist ja schon ein halbes Jahr her“, sagte Klein. Zu den Hintergründen seiner Entscheidung gab sich Klein sehr zugeknöpft: „Gerade in Zeiten globaler wirtschaftlicher Umbrüche ist es wichtig, auch für sich persönlich stimmige und damit nachhaltig zukunftsträchtige Perspektiven aufzubauen.“ Klein wird zum 30. Juni ausscheiden.

Kleins ehemaliger Rös-Vorstands-Kollege Edwin Jacobs, der in der fusionierten Bank als Prokurist das neue Geschäftsfeld Unternehmensnachfolge aufbaut, ist derzeit krank. „Das ist eine unvorhergesehene Wendung“, sagt Voba-Vorstand Andreas Theis und ergänzt: „Das ist eine persönliche Weichenstellung. Das ist für uns schade.“ Derzeit ist geplant, den Posten von Klein nicht zu ersetzen, sondern Theis und Bersch werden die fusionierte Voba mit ihren rund 230 Mitarbeitern zu zweit führen.

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