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Unwetter : Volksfreund-Wetterexperte: Warnung vor Sturm Sabine war gerechtfertigt

Unwetter : Volksfreund-Wetterexperte: Warnung vor Sturm Sabine war gerechtfertigt

Die Auswirkungen des Sturmtiefs Sabine waren in der Region weniger schlimm als erwartet. Volksfreund-Wetterexperte Dominik Jung führt das auf die frühzeitige Warnung davor zurück. Es habe sich allerdings nicht um einen „Monster-Orkan“ gehandelt.

Volksfreund-Wetterexperte Dominik Jung hält die Warnungen vor dem Sturmtief Sabine nicht für übertrieben, auch wenn die Auswirkungen geringer waren als befürchtet. Es sei nicht so viel passiert, weil frühzeitig gewarnt worden sei, sagte Jung volksfreund.de Manchmal seien die Warnungen allerdings aus dem Ruder gelaufen.. „Manche hatten es ja Monster-Orkan genannt, das war Unsinn.“ Nicht verstehen könne er, warum die Bahn den Fernverkehr eingestellt habe, bevor der Sturm losging.

In Trier habe es Böen bis zu 112 km/h gegeben. „Das waren orkanartige Böen, also Windstärke 11.“ Im Pfälzer Wald habe es den stärksten Wind in ganz Rheinland-Pfalz gegeben. 150 km/h seien dort gemessen worden. „Das war voller Orkan!“, sagt der TV-Wetterexperte. „Das war nicht ungefährlich und auch nicht ohne.“

Extremetterlagen würden häufiger. Jung: „Es wird mehr Starkregenereignisse geben, und vermutlich auch immer mehr Sturmereignise.“ Das seien Folgen des Klimawandels. „Die globale Temperatur hat sich in den vergangenen Jahren nach und nach erhöht.“