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Voodoo-Rituale: Paar schlachtet Hühner in der VG Konz und bahrt sie auf

Blaulicht : Voodoo-Rituale: Wanderer finden geschlachtete Hühner, Polizei ermittelt die mutmaßlichen Täter

Die Trierer Beamten konnten ein Paar aus der Verbandsgemeinde Konz ermitteln, das seit drei Jahren Tiere geschlachtet und dann rituell aufgebahrt haben soll.

Seit Sommer 2017 beschäftigte die Polizei Trier laut eigener Mitteilung eine Serie von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Bei den Taten handelte es sich um brasilianische Voodoo-Rituale, bei denen zunächst unbekannte Täter Tiere opferten.

Die Taten ereigneten sich im Waldgebiet bei Wellen und auf dem Friedhof von Nittel. Die aufgebahrten Tiere wurden von Spaziergängern oder Wanderern gefunden und der Polizei gemeldet. In bisher sieben nachgewiesenen Fällen wurden unter anderem Hühner geschlachtet und nach einem Voodoo-Ritual aufgebahrt.

Im Juni dieses Jahres erlangten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Saarburg im Rahmen anderweitiger Ermittlungen bei einem 41-jährigen Mann und einer 57-jährigen Frau Hinweise auf das Praktizieren der rituellen Schlachtungen.

Weitere Ermittlungen der Kriminalinspektion Trier ergaben schließlich einen Tatverdacht gegen das Paar aus der Verbandsgemeinde Konz. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung bei den Beschuldigten wurden einige Beweismittel gefunden.