Vor der ungeplanten Landung im Hunsrück ließen die Piloten Kerosin über der Nordsee vor den Niederlanden ab.

Notfälle : Erneute Sicherheitslandung auf dem Flughafen Hahn

Eine Frachtmaschine musste wegen einer defekten Cockpit-Scheibe umkehren. Vor der ungeplanten Landung im Hunsrück ließen die Piloten Kerosin über der Nordsee vor den Niederlanden ab.

Erneut musste ein vom Flughafen Hahn gestartetes Flugzeug wegen eines Zwischenfalls ungeplant umkehren und landen. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagvormittag. Die Frachtmaschine vom Typ Boeing 747-400 der Fluggesellschaft Atlanta Icelandic startete nach Angaben des Internetdienstes Aviation Herald, der Zwischenfälle im Luftverkehr auflistet, um 9.38 vom Hahn in Richtung  Greenville  (USA). Als die Maschine in einer Flughöhe von neun Kilometern über Belgien flog, stellten die Piloten einen Riss in der Cockpitscheibe fest. Sie beschlossen, in einer Schleife über die Nordsee zu fliegen. Vor der niederländischen Küste ließen sie eine unbekannte Menge an Kerosin ab und flogen dann zurück zum Hahn, wo die Maschine um 11.53 Uhr sicher landete.

Es ist innerhalb weniger Wochen der dritte Zwischenfall, bei dem eine vom Hahn gestartete Frachtmaschine wegen Problemen zu  sogenannten Sicherheitslandungen umkehren musste. Im Februar waren jeweils eine Frachtmaschine der moldauischen Fluggesellschaft Aerotrans Cargo kurz nach dem Start am Hahn ­außerplanmäßig zurückgekehrt.

Im ersten Fall hatte es ein Knallgeräusch an Bord gegeben. Das zweite Mal habe sich ein Teil der Verkleidung eines Triebwerks gelöst.  

Mehr von Volksfreund