1. Region
  2. Vulkaneifel

140 Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt Daun

Veranstaltung : Startsignal mit kritischen und positiven Tönen

140 Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt Daun

Rund 140 geladene Gäste kamen zum Neujahrsempfang der Stadt Daun ins Forum – darunter Gastredner Gereon Haumann, Präsident des rheinland-pfälzischen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Zunächst aber spach Stadtbürgermeister Friedhelm Marder (CDU) die Gäste an: „Sie alle stehen im Mittelpunkt des Abends, denn sie haben sich in unterschiedlicher Weise für das Gemeinwohl der Stadt Daun engagiert.“ Anders als in den Vorjahren gab es keine besondere Ehrung Einzelner. Kritische Töne schlug Marder dagegen an, als er auf politisches Engagement zu sprechen kam: „Wir alle müssen uns, unabhängig davon, ob das Mandat im Ehrenamt oder im Hauptberuf wahrgenommen wird, einer teils übergroßen Erwartungshaltung stellen.“ Auch den Verlust der Geburtshilfestation und die bevorstehende Schließung des Warmwasserbeckens im Dauner Krankenhaus kritisierte Marder: „Wir sind im Gesundland Vulkaneifel, kümmern uns um den Wege-Prozess, bieten finanzierbaren Baugrund auch für junge Familien an und werden in wesentlichen Bausteinen enttäuscht.“ Positiv wertete Marder die Fortschritte beim Straßenausbau und lobte vor allem die Geduld der jeweiligen Anwohner.

Hauptredner Gereon Haumann betonte, dass der Tourismus in der Eifel zum wichtigen Wirtschaftsfaktor angewachsen sei: „31 000 Arbeitsplätze schafft die Tourismusbranche allein in der Eifel.“ Den Umsatz der Branche im Raum Eifel bezifferte er mit 1,3 Milliarden Euro pro Jahr. Und er sagte: „Bei aller Digitalisierung wird der analoge Austausch mit den Gästen nie ersetzbar sein.“ Die Gäste honorierten die Rede mit viel Applaus und nutzten die Zusammenkunft zum regen Austausch.