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15-Jährige gewinnt Aufsatzwettbewerb

15-Jährige gewinnt Aufsatzwettbewerb

Mit der Feststellung "Du hast eine gute Arbeit abgegeben" ehrte der Leiter des Arbeitskreises für Geschichte und Heimatpflege im Eifelverein Müllenborn, Erwin Schaefer, die 15-jährige Schülerin Annika Kunze für ihren Aufsatz über die Müllenborner Geschichte und die heutigen Ortsstrukturen. Neben der Urkunde erhielt sie ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro und die Müllenborner Münze.

Müllenborn. (red) Anlass für die Ausschreibung des Wettbewerbs war das 30-jährige Bestehen des Arbeitskreises. Die dazu eingeladene Festversammlung bot die Kulisse für die Ehrung der jungen Autorin.

Zur Jubiläumsveranstaltung waren die Mitglieder, die Bürgerschaft und besonders die Gründer des Arbeitskreises und alle langjährigen Mitglieder eingeladen. Alle Jubilare, insgesamt 46, erhielten zum Dank für ihre Loyalität zum Arbeitskreis den Nachdruck des Ende der 1920er Jahre vom Eifelverein Müllenborn herausgegebenen "Führer durch den Luftkurort Müllenborn und seine Umgebung".

Das Heft enthält wichtige Informationen über die Müllenborner Geschichte und ist wegen der darin veröffentlichten Geschäftsanzeigen selbst ein Teil der Ortsgeschichte.

Begonnen hatte die Jubiläumsfeier mit einer Rückschau auf 30 Jahre Tätigkeit des Arbeitskreises für Geschichte und Heimatpflege im Eifelverein Müllenborn. Diese war vor allem geprägt von der Herausgabe der 32 Ausgaben der Müllenborner Chronik.

Fotoschau belegt gesellschaftlichen Wandel



40 Aufsätze aus den verschiedensten Bereichen der Müllenborner Geschichte sind in den drei Jahrzehnten in der Zeitschrift erschienen nebst Beiträgen über die heimatliche Umwelt, Brauchtümer, Flurnamen und über die heimische Mundart.

Was in der Zeit von 1979 bis heute im Ort geschehen ist, ist in 673 Beiträgen festgehalten. Zu den weiteren Aktivitäten des Arbeitskreises zählten geschichtliche Vorträge und Exkursionen in den heimatlichen und überregionalen Raum.

Stadtbürgermeister Karl-Heinz Schwartz und Ortsvorsteher Peter Sons würdigten die Tätigkeit des Arbeitskreises. Diese soll auch in Zukunft weitergeführt werden, obwohl sich das Dorf wandeln wird.

Der Rückgang der Einwohnerzahlen aufgrund sinkender Geburtenraten und die zunehmende Individualisierung der Gesellschaft war deshalb auch Anlass, einen Blick in die Zukunft zu wagen. Den Wandel belegte zum Abschluss der Jubiläumsfeier eine Fotoschau, die auch so manche nostalgische Erinnerung weckte.