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2,5 Millionen für ür wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Kreis Vulkaneifel

Natur : Wasserwirtschaft: Land investiert 2,5 Millionen Euro

2017 und 2018 sind rund 2,5 Millionen Euro für wasserwirtschaftliche Projekte in den Kreis Vulkaneifel geflossen. Beispiel: die Renaturierung des Berlinger Bachs.

(red) Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord mit Sitz in Koblenz Fördergeld von rund 2,5 Millionen Euro für wasserwirtschaftliche Vorhaben im Kreis Vulkaneifel  ausgezahlt. Aber als Obere Wasserbehörde zeichnet die SGD auch für die technische Beratung und die finanzielle Abwicklung der Förderung verantwortlich. Gefördert wurden unter anderem die Renaturierung des Berlinger Bachs in Berlingen und Pelm sowie die Beseitigung von Geröll aus dem Hippersbach in Steinborn.

Hervorzuheben ist laut SGD-Präsident Ulrich Kleemann auch die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Projekt „Stadt im Fluß“ zur Aufwertung des Kyllufers in Gerolstein. „Das trägt zur Verbesserung der Hochwassersituation bei. Gleichzeitig können die Menschen in der Stadt Gerolstein das Gewässer naturnah erleben und sich bei ihrem Aufenthalt am Ufer erholen.

Das Umweltministerium vergibt jährlich Fördermittel für Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft. Damit werden die Kommunen finanziell in ihren wasserwirtschaftlichen Aufgaben wie Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, in den Bereichen der Gewässerunterhaltung, Schutz der Gewässer sowie Hochwasserschutz unterstützt. Das Geld trägt dazu bei, die Kommunen zu entlasten und die Entgelte für die Leistungen von Städten und Gemeinden bei der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für die Bürger bezahlbar zu halten. Das Land unterstützt die Kommunen finanziell und fachlich bei örtlichen Hochwasserschutzkonzepten, auch für Starkregen.