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400-Seelen-Dorf empfängt 400 Gäste zum Diözesankönigsfest

400-Seelen-Dorf empfängt 400 Gäste zum Diözesankönigsfest

Zum vierten Mal ist ein Schützenbruder aus der Verbandsgemeinde Kelberg Diözesankönig geworden: Volker Fischenich. Anlass für ein Diözesankönigsfest ihm und seiner Frau Stefanie zu Ehren zum Beginn der ein Jahr dauernden Regentschaft. Mit 400 Schützen und Ehrengästen hatte das Fest so viel Teilnehmer, wie in dem Dorf Menschen leben.

Höchstberg. Ob schon jemals so viele Majestäten in Höchstberg versammelt waren? Das Bundeskönigspaar Thomas und Anke Stahl aus Bassenheim (Kreis Mayen-Koblenz), die amtierenden Diözesankönigspaare der Bistümer Aachen und Köln sowie etliche ehemalige Diözesankönigspaare - darunter Fischenichs unmittelbare Vorgänger Uwe Walkenbach und Ehefrau Karina aus Bad Hönningen (Kreis Ahrweiler) - kamen zum Fest.
Ortspfarrer Rudolf Heck feierte Gottesdienst mit den Schützen und ihren Gästen. Der Festzug war für das neue Diözesankönigspaar als Cabriofahrt arrangiert worden - notgedrungen, denn Volker Fischenich hatte sich in der Woche vor dem Fest den Fuß gebrochen.
Die St. Markus-Schützen Höchstberg seien ein sehr aktiver Verein, lobte der Diözesanbrudermeister Erwin Pauken. Dass der Stuckateurmeister Volker Fischenich (44) beim Bundesschießen im ostwestfälischen Harsewinkel als Bester unter 107 Mitbewerbern den Diözesankönigstitel holte (der TV berichtete), sei eine Ehre für den ganzen Schützenbund Maria Laach, sagte Pauken.
Schirmherr Karl Häfner (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kelberg) wünschte Volker und Stefanie Fischenich "ein wunderschönes Jahr voll Freude, Glück und Zufriedenheit".
Engagement für soziales Projekt


Wie es guter Brauch ist, wird sich auch das neue Diözesankönigspaar während seiner ein Jahr dauernden und von Terminfülle geprägten Regentschaft im Bistum Trier für ein gemeinnütziges Projekt engagieren, und zwar für ein von dem pensionierten Lehrer Anton Lang (Uersfeld) im afrikanischen Tansania erbautes Waisenhaus.
"Ich selbst und unsere drei Söhne sind bei Anton Lang zur Schule gegangen, und er war mein Fußballtrainer", begründete Volker Fischenich die Entscheidung zugunsten des Projekts.
"Außerdem überzeugt uns sein unbürokratisches Vorgehen und sein Anspruch Hilfe zur Selbsthilfe." bb