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700 Einsätze wegen Starkregen und Hochwasser in der Vulkaneifel

Unwetter : Keine Entwarnung im Kreis Vulkaneifel

In Teilen des Kreises Kreises Vulkaneifel ist die Hochwasserlage nach wie vor angespannt. Mittlerweile hat es laut Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Harald Schmitz 700 Einsätze gegeben, mehrere Personen mussten aus Fahrzeugen oder Wohnungen gerettet werden.

 Der Kreis hat am Mittwochabend den Katastrophenfall ausgerufen, was es möglich gemacht hat, die Bundeswehr um Unterstützung zu bitten. Die ist mittlerweile mit 70 Mann und Fahrzeugen im Einsatz, koordiniert voin der Technischen Einsatzleitung des Kreises in Hillesheim. Kritisch ist die Lage nach wie vor an der Kyll, vor allem in Mürlenbach und Densborn, wo laut Schmitz noch Leute aus den Häusern geholt werden müssen.

Im Altenheim Hillesheim wurde das Erdgeschoss geräumt und wird nun per Notstromaggregat versorgt, eine zunächst berfürchtete Kompletträumung konnte vermieden werden. Über die ADD hat der Kreis Vulkaneifel Unterstützung durch den Einsatz ganzer Löschzüge aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis und einer Technischen Einsatzleitung aus der Pfalz bekommen. Wegen der Notlage sind die Schulen und Kindertagesstätten heute geschlossen. Aktuelle Nachrichten zur Hochwasser-Lage in der Region Trier/Mosel/Eifel finden Sie auch in unserem Liveticker.

(sts)