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90 Autoren, 260 Seiten regionaler Lesestoff

90 Autoren, 260 Seiten regionaler Lesestoff

Gemeinsam mit einem Großteil der gut 90 Autoren haben Landrat Heinz-Peter Thiel und der Redaktionsausschuss die neue Ausgabe des Jahrbuchs des Kreises Vulkaneifel vorgestellt. Das Schwerpunktthema lautet: "Wir in der Vulkaneifel - allein können wir wenig, zusammen viel".

Uersfeld/Daun. Was das Heimatjahrbuch des Kreises Vulkaneifel (und früher Daun) angeht, kann man wohl tatsächlich von einem echten Klassiker sprechen: Das Werk erscheint kontinuierlich seit 1973. Rund 260 Seiten umfasst das Heimatjahrbuch 2017, das von Landrat Heinz-Peter Thiel und dem Redaktionsausschuss in Uersfeld vorgestellt worden ist.
An der bewährten Mischung hat sich über die vielen Jahre wenig geändert. So findet sich auch im aktuellen Werk wieder eine Vielzahl von Beiträgen zur heimatlichen Kultur, zu Brauchtum und Tradition, aber auch aktuelles Kreisgeschehen sowie Gedichte, Fotos und Zeichnungen. Gut 90 Autoren haben dazu beigetragen, dass ein, so sagte es Landrat Thiel, "tolles Produkt" in einer Auflage von 5000 Exemplaren entstanden ist. Der Preis: 6,80 Euro.
Große Auswahl, gute Mischung

Spannende Geschichten rund um die Vulkaneifel: Bei der Präsentation der Heimatjahrbuchs lesen sich die Gäste gleich fest. Foto: klaus kimmling (kik) ("TV-Upload kimmling"


Sein Dank ging an den Redaktionsausschuss (Madlene Steffes, Brigitte Bettscheider, Verena Bernardy, Dorothea Geßner-Blum, Hubert Pitzen, Siegfried Czernohorsky), der die nicht einfache Aufgabe hat, aus den mehr als 100 Beiträgen die auszuwählen, die ins Buch kommen.
Mehr als 40 Beiträge beschäftigen sich in ganz unterschiedlicher Art und Weise mit dem Schwerpunktthema "Wir in der Vulkaneifel - allein können wir wenig, zusammen viel".
Und auch ein besonderes Ereignis darf natürlich nicht fehlen: 2017 wird das 200-jährige Bestehen des Kreises gefeiert. Heimatforscher Alois Mayer lässt gleich zu Beginn des Buchs die wechselvolle Geschichte Revue passieren, hat aber nicht vergessen, auch in die Zukunft zu schauen. Denn wie lange es den Kreis noch geben wird, vermag heute niemand verbindlich sagen. Alois Mayer wünscht sich jedenfalls, dass der "Schicksalskelch" eines ungewollten Endes am Kreis vorbeigeht und man noch viele weitere Geburtstage feiern kann. Zum 200-jährigen Bestehen ruft die Kreisverwaltung einen Fotowettbewerb ins Leben. "Dabei suchen wir nicht die typischen Landschaftsbilder, sondern Motive, die noch nicht so bekannt sind", sagte Landrat Thiel.
Der erste Preis ist mit 500 Euro dotiert, Einsendeschluss ist der 31. März 2017. Bis zu drei Fotos (angenommen werden nur digitale) können an die Adresse fotowettbewerb@vulkaneifel.de eingereicht werden.
Beiträge für das Heimatjahrbuch 2018 können ab sofort bis zum 31. Mai 2017 bei der Kreisverwaltung eingereicht werden. Das Schwerpunktthema lautet: Schleifen, klappern, Birrebunnes backen - Längst überholt oder doch wieder "in"? Es geht also um Sitten und Bräuche in der Vulkaneifel, ob an den Kartagen, an Kirmes oder Karneval oder bei all den anderen Gelegenheiten im Jahres- und Lebenslauf.
Neben Beiträgen zum Schwerpunktthema sind schöne Fotos, Beiträge zu Natur und Landschaft, Geschichte und Geschichten, Dorfporträts und Aktuelles aus dem Kreis Vulkaneifel erwünscht. Ganz besonders ermuntert werden auch Jugendliche und junge Erwachsene, mitzumachen. Auch Referate, Facharbeiten und Aufsätze sind möglich.
Ansprechpartnerinnen bei der Kreisverwaltung sind Verena Bernardy, Telefon 06592/933245, und Dorothea Geßner-Blum, Telefon 06592/933284,
E-Mail heimatjahrbuch@vulkaneifel.de.