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A-cappella-Pop aus einem Guss

A-cappella-Pop aus einem Guss

Es waren ungewöhnliche Klänge für eine Gießerei, in der Tag für Tag unter Lärm tonnenschwere Industrieteile entstehen: Die A-cappella-Gruppe "mëdlz" aus Dresden erfüllte die Gießerei mit ebenso voluminösem und wohlklingendem Gesang.

Jünkerath. Die riesigen stählernen Erzeugnisse der Gießerei erfüllten als Dekoration ihre Aufgabe hervorragend, und zusammen mit der zweckmäßigen Architektur entstand so ein besonderen Ambiente, wie es die "mëdlz" aus dem barocken Elbflorenz bisher wohl kaum erlebt hatten. Dazu kam die gute Akutsik der Halle.Dresdnerinnen mit viel Charme im Gepäck

Nicht nur der Veranstaltungsort hatte Charme, auch die "mëdlz" brachten viel davon mit, was sich ergänzte, wenn er auch von anderer Art war als der von Industrieanlagen. Schließlich wurde den 320 Besuchern gesanglich so einiges geboten. Lydia, Mary, Nelly, Bine und Silli - so die Namen der fünf Musikerinnen - sangen Stücke aus dem Pop-Genre, unter denen einige Eigenkompositionen waren. Der Name der Band ("mëdlz") war Programm und entsprach den Themen ihrer Lieder. In ihren Texten gaben sie auf charmante Weise, mit viel Witz und teils nachdenklich gestimmt die Sicht auf die Welt wieder, aus der Perspektive junger Frauen, wobei sie sich insbesondere mit Themen auseinandersetzten wie Liebe, Freundschaft und das Leben im allgemeinen. Gefeiertes Debüt in der Region

Dabei trafen sie bei ihrem musikalischen Vortrag stets den richtigen Ton und beschworen mit guter Intonation, Taktgefühl und viel Emotionalität bei so manchem Zuhörer Gänsehaut herauf.In der Region feierte die Band ihr Debüt. Begeistert zeigten sie sich von der Landschaft und der Stille der Eifel. Das sei so ganz anders als in ihrer Heimat, sagten die "mëdlz" unisono. Auch der Ort des Konzerts und das besondere Flair fand bei ihnen Anklang, wie auch das Publikum, das stets begeistert dabei gewesen sei. Das Konzert der "mëdlz" in der Halle von Ergocast war ein Erfolg, und laut Veranstalter kann man sich darauf verlassen, dass hier neben Stahlkolossen weiterhin Kultur entsteht.