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Abstrakte Malerei und Figürliches in Keramik und Bronze

Abstrakte Malerei und Figürliches in Keramik und Bronze

Im Museum Alte Mühle der Abtei Himmerod wird am 3. September eine kontrastreiche Ausstellung eröffnet - mit Ölmalerei des Dauner Künstlers Karl-Heinz Schmitz und Plastiken aus Ton, Bronze und Stein der Designerin Renate Wittkuhn-Ring aus Schutz.

Daun/Schutz/Großlittgen. Der pensionierte Amtsgerichtsdirektor Karl-Heinz Schmitz (79) malt von Kindheit an. Er absolvierte während seines Jurastudiums in Bonn, Freiburg und Köln Malseminare, er belegte während seines Berufslebens Kurse in Daun, Trier und an der Londoner "Royal Academy of Fine Arts" in der Toskana. Schon früh wandte Karl-Heinz Schmitz sich - beeinflusst von Wassily Kandinsky, Marc Rothko und K.F. Dahmen - der abstrakten Malerei zu. Christliche Motive gehören ebenso zu seinem Werk wie großformatige Arbeiten in Farben, die an Erde und Wasser erinnern. Seine Bilder wurden in Daun, Köln, Bielefeld und auf Schloss Neersen gezeigt. Und immer in den Jahresausstellungen des Kulturkreises Daun, den Schmitz vor 23 Jahren mitgründete und über 20 Jahre als Vorsitzender führte.
Renate Wittkuhn-Ring ist 1938 in Bad Godesberg geboren und kam aus Liebe zur Eifel nach Manderscheid und später wegen eines jahrhundertealten, unter ihrer Regie vorbildlich sanierten Bauernhauses nach Schutz. Ihr Diplom als Designerin erwarb sie in Krefeld. Sieleitete sechs Jahre die keramische Werkstatt der Weggemeinschaft Vulkaneifel in Darscheid und Niederstadtfeld. Ihr künstlerisches Schaffen ist geprägt von Mythen und Märchen. bb
Die Ausstellungseröffnung ist am Samstag, 3. September, um 18 Uhr und wird mit Barockmusik. Die Ausstellung wird bis Montag, 3. Oktober, gezeigt.