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ADAC Truck Grand Prix: Revolverhelden, PS und heiße Reifen

ADAC Truck Grand Prix: Revolverhelden, PS und heiße Reifen

Zum 26. Mal, vom 8. bis 10. Juli, geht der Truck Grand Prix in diesem Jahr in der Eifel über die Bühne. Im Programm: packende Truck-Rennen und ein Musikprogramm für alle Geschmäcker. Hinterm Steuer sitzen unter anderem Rennsportlegende Hans-Joachim (Striezel) Stuck, Ex-Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen und Vierschanzentournee-Sieger Sven Hannawald.

Adenau. In diesem Jahr sind es gleich mehrere klangvolle Namen, die zum Truck Grand Prix in die Eifel locken. Rennsportlegende Hans-Joachim (Striezel) Stuck ist mittlerweile schon ein guter Bekannter beim Truck Grand Prix. 2011 indes erleben die Fans sozusagen Stuck hoch drei auf dem Ring, denn der Striezel bringt seine Söhne Johannes und Ferdinand mit. Die Söhne gehen gemeinsam bei den ADAC GT Masters an den Start.
Von der Schanze hinters Steuer



Die beliebte Rennserie gastiert zum ersten Mal bei der Kultveranstaltung am Ring. Und es sind weitere große Namen an Bord. Mit der Masters-Serie kehrt auch ein ganz Großer der Rennsportszene in die Eifel zurück. Ex-Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen ist in einer Corvette Z06.R GT3 am Start - und teilt sich das Auto mit dem einstigen Weltklasse-Skispringer Sven Hannawald. Die Fans dürfen sich also auf große Namen und spannende Rennen freuen.
Gleiches gilt natürlich für die eigentlichen Motorsport-Protagonisten dieses Wochenendes, die Truck-Piloten. Auch hier ist alles am Start, was Rang und Namen - und Erfolg hat. So darf man gespannt sein, wie sich der derzeit in der EM-Gesamtwertung klar führende MAN-Pilot Jochen Hahn auf dem Nürburgring schlägt. Die Konkurrenz scharrt jedenfalls schon mit den Hufen.
In Gerd Körber ist der uneingeschränkte Liebling des Eifelpublikums mit von der Partie. Gemeinsam mit Markus Oestreich, einer weiteren Szene-Größe, wird Körber versuchen, Hahn das Leben auf dem verkürzten Grand-Prix-Kurs so schwer wie möglich zu machen.

Selbstredend darf Lokalmatador Heinz-Werner Lenz nicht fehlen, wenn es in der Eifel bei Truck-Rennen um Sieg und Ehre geht. Auch Sohn Sascha ist am Ring dabei. Und klar, dass es bei den Trucks nicht ohne einen Piloten aus dem Hause Stuck geht - Johannes sitzt in einem Allgäuer-Boliden hinterm Lenker.
Zudem wird der Truck-Rennsport auf dem Nürburgring in diesem Jahr ein gutes Stück weiblicher. Die junge Schwäbin Stephanie Halm will dem starken Geschlecht ordentlich Dampf machen
Country am Samstag

 Die fünf Jungs aus Hamburg haben ihr aktuelles Album „In Farbe“ am Nürburgring im Gepäck: Revolverheld. Foto: Veranstalter
Die fünf Jungs aus Hamburg haben ihr aktuelles Album „In Farbe“ am Nürburgring im Gepäck: Revolverheld. Foto: Veranstalter


Zwischen den Rennen ist immer wieder Zeit für Shows angesagt. So tritt in einem eher ungewöhnlichen Vergleichskampf Egon Allgäuer in einem 1400 PS starken und bis zu 260 Stundenkilometer schnellen MAN gegen Striezel Stuck in einem Lamborghini (600 PS) an. Von Hahn bis Körber, von Frentzen bis zu den Stucks - eine imponierende Namensliste, die der Veranstalter zusammengestellt hat.
Eine solche Liste hat auch das Musikprogramm des 26. ADAC Truck Grand Prix auf der Bühne zu bieten. Auch hier gibt es in diesem Jahr neue Gesichter. Echte Helden sind an Bord, nämlich die Band Revolverheld rockt den Ring. Mit einer Reihe von Songs wie "Halt dich an mir fest", "Mit dir chill\'n" oder "Spinner" werden die fünf "Revolverhelden" am Freitagabend insbesondere das junge Publikum ansprechen. Derweil bleibt der Samstagabend mit Interpreten wie Tom Astor, Larry Schuba und Lay D. den alteingesessenen Anhängern der Country-Musik-Szene vorbehalten.
Mehr Infos und Karten unter www.truck-grand-prix.de