Afrikanisches Flair beim Nigeria-Fest

Ein abwechslungsreiches Nigeria-Fest erlebten zahlreiche Besucher am Wochenende. Die Initiative zu diesem Fest ging von Osaro-Ambi Aideyan aus.

Osaro-Ambi Aideyan. Foto: privat

Gerolstein. (red) Das Nigeria-Fest in Gerolstein wurde maßgeblich vom Nigerianer Osaro-Ambi Aideyan organisiert. Mit 27 Jahren ging er nach Deutschland, als ihm sein Arbeitgeber hier eine Stelle anbot. Seit einigen Jahren lebt er nun mit seiner deutschen Frau und vier Kindern in Daun. In einem interessanten Vortrag berichtete er über sein Heimatlandes. Er wies deutlich darauf hin, dass die meisten seiner Landsleute in Armut leben. Nigeria zählt zwar zu den bedeutendsten Erdölförderländern der Welt, aber von diesem Reichtum profitieren nur wenige. 90 Prozent der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Gerade Frauen haben es schwer, sie haben deutlich weniger Rechte als Männer. Die medizinische Versorgung der Menschen ist zudem sehr schlecht.

Der Vortrag wurde musikalisch umrahmt von der temperamentvollen Trommelgruppe Pape. Außerdem wurden landestypische Speisen und Getränke angeboten.

Dekanatsreferent Thomas Reichert stellte seine Arbeit in einem nigerianischen Bistum vor, das von einem Freundschaftskreis unterstützt wird.

Dieses 15. Forum der Begegnung wurde wieder vom Caritas-Migrationsdienst gemeinsam mit dem "Forum Eine Welt" organisiert, in dessen Vorstand Osaro Aideyan seit Jahren mitarbeitet.