Alles beim Alten, und doch alles neu: Bereits mehr als 1300 Anmeldungen für den Vulkanbike-Marathon in Daun

Alles beim Alten, und doch alles neu: Bereits mehr als 1300 Anmeldungen für den Vulkanbike-Marathon in Daun

Gute Vorzeichen: Für den Vulkanbike-Marathon in zweieinhalb Wochen haben sich wieder 350 ehrenamtliche Helfer und schon jetzt gut mehr als 1300 Teilnehmer angemeldet. Angesichts des schönen Wetters glauben die Veranstalter sogar daran, an der 2000er-Marke zu kratzen.

Es ist eine der größten Sportveranstaltungen in der Region - und touristisch die bedeutsamste: Der nunmehr zum 15. Mal veranstaltete Vulkanbike-Marathon wird wieder viele Mountainbiker und Sportbegeisterte anlocken - darunter auch die frisch operierte Olympionikin Sabine Spitz. Organisator Markus Appelmann sagte am Dienstag: "Sie kommt. Ob sie auch startet, ist offen." Aktuell lägen gut 1300 Anmeldungen vor. "Das ist sehr gut und besser als in den beiden Vorjahren." Mit 1500 Anmeldungen plus X wäre er zufrieden. Halte aber das schöne Wetter an, sei auch die 2000er-Marke keine Utopie. "Es kommt auf jeden Tag mit Sonnenschein an." Schließlich würden die Nachmeldungen in der Woche vor dem Start noch gut 20 Prozent ausmachen.

Starter aus 15 Nationen hätten sich bereits eingeschrieben. Dabei kommt die größte Gruppe aus den Beneluxstaaten, aus denen 800 bis 900 Teilnehmer erwartet werden. "Wir wissen von Hoteliers und Gastronomen: Viele von ihnen kommen wieder", weist Dauns Bürgermeister Werner Klöckner auf die touristische Bedeutung der Veranstaltung hin.
In die gleiche Kerbe schlägt Rainer Schmitz, Geschäftsführer des Gesundlands Vulkaneifel. Er sagt: "Das Rennen, das zu den top Drei in Deutschland zählt, ist sehr wichtig für die Mountainbike-Region Vulkaneifel. Und das Mountainbiken nimmt bei uns touristisch einen hohen Stellenwert ein - direkt hinter Wandern und dem Thema Gesundheit." Deshalb ist vor drei Jahren erstmals ein Rennen auf der Gesundland-Strecke angeboten worden - für Genuss- und Gelegenheitsradler. 300 Anmeldungen für dieses Jahr zeigen: ein Volltreffer.

Auch Uli Heinrichs von den Vulkanbikern aus Daun, der ganzjährig mit Gruppen durch den Trailpark Vulkaneifel radelt, betont die nachhaltige Bedeutung des Marathons. Und die Identifikationen vieler aus der Region mit dem Event. Vielleicht ist das auch einer der Beweggründe für die rund 350 ehrenamtlichen Helfer (Feuerwehren, DRK, THW und Private), wieder dabei zu sein. Die Truppe um Heinrichs zeichnet auch für die Streckenführung verantwortlich. Die ist, obwohl altbekannt, komplett neu. "Es wird in diesem Jahr andersherum gefahren", sagt er. Dafür müssten zwar Passagen ausgelassen werden, da sie bergauf technisch nicht zu fahren seien. An Höhepunkten und schweißtreibenden Anstiegen wird es dennoch nicht mangeln. Heinrichs verspricht: "Die Skipiste, die für viele die Horrorvorstellung schlechthin war, würde der ein oder andere nun mit Kusshand nehmen."Extra

Freitag, 9. September: 19.30 Uhr: Party im Zelt, 20 Uhr: Streckenvorstellung, 20.30 Uhr: Gerd Blume-Schau (Eintritt frei), 20.45: Tombola (Rad und Fernseher). Samstag, 10. September: Starts: 9 Uhr Ultramarathon (100 Km, 2300 Höhenmeter), 9.30 Uhr: Marathon (85 Km, 2000 Hm), 10 Uhr, Halbmarathon (60 Km, 1300 Hm), 10.30 Uhr Sporttrack (38 Km, 900 Hm) und Gesundland-Tour (20 Km, 50 Hm). mh