"Alles Bio, oder was?"

Für das Kindersachbuch "Alles Bio, oder was?", entstanden im Rahmen des Projekts "Multimedia im Hauptfach Deutsch" am Thomas-Morus-Gymnasium (TMG) Daun, hat die Schule den Förderpreis Medienpädagogik in der Altersklasse 10 bis 16 Jahre bekommen.

Daun. (red) 30 Schüler waren aus der Eifel in die Mannheimer Popakademie gekommen, wo der betreuende Deutschlehrer Hubert Eiden den Preis aus der Hand von Professorin Gisela Kammermeyer von der Universität Landau entgegen nahm. Ebenfalls bei der Preisverleihung dabei war Medienpädagoge Christian Kleinhanß von der Landeseinrichtung "medien+bildung.com", der die Schule bei der Entstehung des Buchs unterstützt hat.Viel selbstständige Arbeit der Schüler

Bei der Gestaltung des Sachbuchs stand die vor allem die selbstständige Arbeit der Schüler im Vordergrund. Sie sollten sich ein Thema eigenständig erschließen und ihre Ergebnisse mit Hilfe moderner Medien darstellen und veröffentlichen. In Kleingruppen wurden verschiedene Teilaspekte eines Biobauernhofs erarbeitet und recherchiert. Zum Beispiel die Milchwirtschaft, der Hütehund oder die Käseproduktion.Auf dem Biobauernhof der Familie Frangen in Sarmersbach war es möglich, zu recherchieren und Interviews aufzunehmen. Um dafür gewappnet zu sein, erhielten die Kinder eine Reporter-Grundausbildung. In diesem Zusammenhang erwarben die jungen Redakteure Kenntnisse zum Umgang mit der Videokamera, dem Interviewmikrofon und den Grundregeln der Interviewführung.Nach der Recherche vor Ort ging es an die Textproduktion und das Layout. Hier konnten die Kinder erfahren, wie Informationen und Erlebnisse für die Medien aufbereitet werden können. Zunächst gestaltete jede Gruppe eine Doppelseite auf dem Papier, die später auf dem Computer umgesetzt wurde. Zusätzlich zu dem Sachbuch wurde eine eigene Internetpräsenz für das Projekt eingerichtet - auch hier wurden die Kinder in die Arbeit mit einbezogen. "Prädikat: Absolut lesenswert!" befand die Jury des Förderpreises Medienpädagogik, der jährlich für modellhafte Projekte in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ausgelobt wird.

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